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Feminismus von links

Queer*feministische Bewegungen weltweit kämpfen für Ziele wie reproduktive Gerechtigkeit, das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper sowie über Familien- und Beziehungsformen – und vor allem auch für die materiellen und politischen Bedingungen, die diese Rechte überhaupt erst zugänglich machen. Denn: Wer unter prekären Bedingungen lebt und arbeitet, kann sich nicht frei entscheiden. Diese Idee steht im Zentrum eines linken Feminismus, der Geschlechtergerechtigkeit, Antirassismus und globale soziale Gerechtigkeit von Anfang an zusammendenkt.

Er verbindet die Forderung nach einer Aufwertung der von Frauen* schlecht oder gar nicht bezahlten Arbeit mit den Kämpfen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, die darauf zielt, patriarchale Hierarchien aufrecht zu erhalten; er verknüpft die Proteste gegen den Ausverkauf des Gesundheitssystems im globalen Norden und die Forderung, ein solches im globalen Süden überhaupt zu erkämpfen.

Die queer*feministische Kritik richtet sich gegen Migrationspolitiken, die Menschen nur dann dulden, wenn sie staatliche und gesellschaftliche Lücken der Versorgung füllen oder Profit bringen. Und schließlich verkoppelt sie Fragen demokratischer Teilhabe mit der Forderung nach einer Umverteilung von Arbeit und Zeit. Queer*feministische Bewegungen gehören damit zu den wichtigsten Gegner*innen des global stark ansteigenden Rechtspopulismus und des neoliberalen Kapitalismus. Sie bauen an einer besseren Zukunft für alle!

Das Dossier Feminismus von links versammelt Analysen und Erfahrungen aus Organizing-Prozessen, Interviews mit Aktivist*innen und vieles mehr – für feministische und queer*feministische Kämpfe hier und heute. Im Zentrum steht die Frage, wie das Morgen heute schon anders gestaltet werden kann. 

Inhalte zum Thema

Natascha Strobl über Antifeminismus

: Video 01.08.2022

Antifeministische Angriffe und vielversprechende Projekte dagegen

Fußball von unten, mit dem linken Fuß

: Hintergrund

Feministische Kollektive in Mexiko verbinden Fußball mit Protest und Selbstermächtigung

Im Vorkrieg

: Zeitschrift „Luxemburg“

Auf der Suche nach linken antimilitaristischen Strategien

Nein heißt Nein – Ja heißt Ja

: Buch/ Broschur, Leichte Sprache 12/2022

Ein Heft über Zustimmung beim Sex. In Leichter Sprache.

de:lux 2026

: Dokumentation

Bilder und Videos vom Frühlingsfest der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin

Strategien der Hoffnung

: Zeitschrift „Luxemburg“

Über den wachsenden Widerstand gegen den Rechtsruck

Der Marsch der Schwarzen Frauen in Brasilien

: Feature

Amazonien als Zentrum einer Bewegung für Reparation und gutes Leben

Sorgende Städte

: Dossier

Dossier für eine andere, sorgende Stadt

„Bite Back!“ Queer- und Transfeminismen heute

: Dossier

Dossier zu Queer- und Transfeminismen heute

#2 Armutszeugnis: Von Klassenfragen und Aufstiegsmärchen

: Podcast 06.03.2024

Jede und jeder kann es schaffen, ist eine gängige Erzählung in unserer Gesellschaft. Aber stimmt das…

Frauenstreik in Island

: Hintergrund

Wie am 24. Oktober 1975 ein „freier Tag“ der Frauen das ganze Land stilllegte

tl;dr #29: Maria Mies – Patriarchat und Kapital

: Podcast 31.07.2023

Zu Gast bei Alex Demirović ist Christa Wichterich

Die Sorgende Stadt organisieren

: Dokumentation

Internationale Beispiele für feministische Kämpfe gegen eine Prekarisierung des Alltags

Sorgezentren in Lateinamerika

: Studien

Drei Städte übernehmen Verantwortung für Sorgearbeit

„Unsere Kittelschürzen waren für sie einfach nur hausbacken“

: Interview

Gleichstellung oder Gleichberechtigung: Wie war das in der DDR mit der Frauenpolitik?