Ausnahme&Zustand

Der wöchentliche Livetalk zu aktuellen Themen

Ausnahme&Zustand ist zurück!

Jeden Mittwoch live um 19:00 sprechen wir mit Expert*innen und Aktivist*innen aus Bewegung, Kultur und Politik. Wie wird Coronakrise die politischen und sozialen Verhältnisse von nun an prägen? Was bedeutet die Pandemie für linke Bewegungen und Ideen?

Den Livestream der RLS findet ihr bei Facebook, Youtube, und unter www.rosalux.de/livestream

    Nächste Folge Ausnahme&Zustand: 25.11.

    Altersarmut in der Krise? – Ausnahme&Zustand #15

    Faktencheck mit Dagmar Hühne und Holger Balodis

    Gegenstand der Corona-Maßnahmen ist auch die Rentenpolitik, vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Einbruchs droht in der aktuellen Krise eine Nullrunde bei den Renten. Die Einbußen der Rentenversicherung, durch Kurzarbeit und Jobverlust sind immens. Neoliberale Thinktanks wie das Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft wollen durch einen «Nachholfaktor» langfristig die Renten faktisch absenken. Die Erzählung der reichen Rentner*innen in einer immer älter werdenden Gesellschaft, die der jungen Generation auf der Tasche liegen würden, existierte aber schon lange vor Corona. Massenphänomene wie Altersarmut werden hier ignoriert. Holger Balodis und Dagmar Hühne räumen im «argumente»-Heft «Es gibt keine Altersarmut in Deutschland!»  mit den Mythen rund um die deutsche Rentenpolitik auf. Mit ihnen möchten wir darüber sprechen, was Altersarmut in Zeiten von Corona bedeutet. Und darüber, warum der Kampf um die Rente eine Frage von Umverteilung und Gerechtigkeit ist – und kein Generationenkonflikt.

    Fragen an unsere Gäste können über den YouTube-/Facebook-Chat oder in unserem Pad gestellt werden.

    Letzte Sendung

    Kämpfe im Krankenhaus Julia Dück im Gespräch Ausnahme&Zustand #14

    Ausnahme & Zustand, 18.11. 19 Uhr Livestream

    Die Intensivstationen betreuen eine Rekordzahl von Covid 19- Patient*innen, bereits jetzt arbeiten viele trotz Quarantäne weiter. Notfalls müssen auch infizierte Ärzte und Pfleger*innen arbeiten verkündete Gesundheitsminister Jens Spahn. Auch jetzt, mitten in der zweiten, voraussehbaren Welle sind es wieder die Beschäftigten der Krankenhäuser, die trotz Erschöpfung den Mangel ausgleichen müssen. Die profitorientierte Ausrichtung des Gesundheitswesens verhindert eine angemessene Bezahlung, Schutz der Angestellten sowie eine gute Qualität der Versorgung und würdevolle Pflege. Die Forderung nach einer bedarfsorientierten und demokratischen Gesundheitsversorgung und eine andere Finanzierung wird immer lauter. Mit der Referentin für soziale Infrastrukturen und verbindende Klassenpolitik der Rosa Luxemburg-Stiftung Julia Dück sprechen wir darüber, warum Beifall nicht genug ist, was die Gründe für die Mängel des Gesundheitssystems sind und wie wir aus der Krise herauskommen.