Geschichte
Die geschichtspolitischen Themen der Stiftung sind breit gefächert. Themen wie Geschichte des Kommunismus und Stalinismus, Geschichte der Arbeiter*innenbewegung, jüdisch-linke Geschichte, die DDR-Geschichte sowie Nationalsozialismus und historischer und aktueller Antifaschismus werden durch die Geschichte der neueren Linken vor und nach „1968“ und die der neuen sozialen Bewegungen erweitert.
Der Sozialismus des 20. Jahrhunderts erfror in staatlicher und bürokratischer Herrschaft. Doch trug er seit seinem Entstehen in antiautoritärer Absicht zugleich immer soziale Emanzipationsversprechen in sich, mit ins Utopische weisenden Momenten. Die historische Arbeit der RLS geht diesen widersprüchlichen Vergangenheiten nach. Die RLS wird aus der Geschichte der gesellschaftlichen Linken und ihrer Politik heraus mit Blick auf die Zukunft kritische Fragen an die Gegenwart stellen – und sich der historischen Gewordenheit der Gegenwart bewusst sein.
Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehören:
- die Geschichte der deutschen und europäischen Arbeiter*innenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts,
- die Untersuchung und die Kritik des Stalinismus swoie der historische Ort der DDR in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte,
- die Transformationsperiode nach 1990,
- die jüdisch-linke Geschichte in all ihren Widersprüchlichkeiten,
- die Bedeutung von Kunst, Kultur und Literatur,
- das Verhältnis von Migration, Klasse und Erinnerung,
- die Geschichte der neuen sozialen Bewegungen,
- die kritische Würdigung von Lebenslinien entlang sozialer Kämpfe.
Teil der historischen Arbeit sind auch die ehrenamtlichen Gesprächskreise, hier vor allem Geschichte, Migration und Antisemitismus/jüdisch-linke Geschichte.
Die RLS versendet monatlich den thematischen Newsletter „MAKING History“. Sie können sich unter info.rosalux.de mit Ihren Themeninteressen eintragen.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine Institution der politischen Bildung. Gemäß ihren inhaltlichen Schwerpunkten organisiert sie Veranstaltungen, unterstützt Publikationsprojekte sowie ausgewählte Forschungsvorhaben, mit deren Ergebnissen sie sich in den öffentlichen Diskurs einbringt.














