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Ernährungssouveränität

In kaum einem Bereich treten die Widersprüche des Kapitalismus so offen zutage wie in der Landwirtschaft und bei der Ernährung. Unser Essen ist eine Ware, deren Inhaltsstoffe wir oftmals genauso wenig überblicken, wie die sozialen und ökologischen Bedingungen der Herstellung. Biologische Vielfalt, produktive Böden und Wasserressourcen werden knapper. Konzernmacht setzt bäuerliche Erzeuger:innen unter Druck. Im globalen Süden werden sie ihres Landes und der Kontrolle über Saatgut beraubt. Landarbeiter:innen werden in globalen Lieferketten ausgebeutet und sind in ihrer täglichen Arbeit giftigen Pestiziden ausgesetzt.

Aufgrund der zahlreichen globalen Krisen und der Dysfunktionalität der Agrar- und Ernährungssysteme (Hunger, Fehl- und Mangelernährung, Klimakrise etc.) ist eine wirkliche Transformation dieser Systeme dringend notwendig. Sie müssen in lokale und auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtete Agrar- und Ernährungssysteme umgewandelt werden, die unabhängig von der Kontrolle durch Konzerne sind.

In diesem Dossier berichten wir über Arbeits- und Lebensrealitäten von Landarbeiter:innen und kleinbäuerlichen Erzeuger:innen und ihren gemeinsamen Kämpfen mit sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt gegen die von Konzernen dominierten Agrar- und Ernährungssysteme. Eine echte Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme ist dringend notwendig und möglich!

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: Analyse 31.01.2025

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Mit Essen spielt man nicht

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Die bittere Wahrheit süßer Schokolade

: Hintergrund 18.12.2024

Über die dunkle Seite des Kakaobohnenanbaus berichtet Jan Urhahn

Kohlenstoff-Kolonialismus

: Feature 21.11.2024

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