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Dokumentation : Demokratie gegen Kapitalismus

Theoretische Hintergründe der neuen Kämpfe. „Luxemburg Lecture“ mit Ellen Meiksins Wood.

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort
Volksbühne, Grüner Salon
Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin
Datum
08.05.2012
Veranstalter
Uta Tackenberg,
Themenbereiche
Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Kapitalismusanalyse, Gesellschaftstheorie

Details

Keine zeitgemäße sozialistische Theorie kann an Ellen Meiksins Woods Werk vorbeigehen, da es zentrale Theoreme des Marxismus originär reformuliert und auf der Ebene der Gesellschaftstheorie einen Gegenentwurf zum modernen Liberalismus und seiner Staatsauffassung entwickelt. Die Kernthese ist, dass die politische Demokratisierung und Liberalisierung im modernen Kapitalismus deshalb möglich sind, weil die wirkliche Macht in eine Ökonomie verlagert wurde, die auf der Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln basiert. Die Ausdehnung der bürgerlichen Freiheiten, ein großer Fortschritt, sei mit einem "Substanzverlust der demokratischen Idee" einhergegangen.  Die Ausweitung der Demokratie sei die Kehrseite ihrer Entwertung. Die heutigen Kämpfe aber, so Wood,  sind Kämpfe darum, demokratische Politik wieder möglich zu machen. Deshalb stellen sie den Kapitalismus in seinem Kern in Frage. Ellen Meiksins Wood hat ein großes Werk eines lebendigen Marxismus vorgelegt.

Der Vortrag wird konsekutiv übersetzt.

de.wikipedia.org/wiki/Ellen_Meiksins_Wood

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