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Dokumentation : „Warum streiken die denn eigentlich?“

Kulturpolitischer Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Wichtige Fakten

Datum
21.09.2015
Veranstalter
Michaela Klingberg,
Themenbereiche
Kultur / Medien, Arbeit / Gewerkschaften, Kunst / Performance

Details

 

Der Kulturpolitische Salon ist eine neue Veranstaltungsreihe des Kulturforums der Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls) mit Wolfgang Brauer und versteht sich als Gesprächskreis zur Kulturpolitik.

Am 21. September 2015 fand die Auftaktveranstaltung zum Thema Streik des Staatsballetts statt. Der Einladung waren Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts, des Balletts des Friedrichstadtpalastes, Sabine Schöneburg von ver.di, die für die Tanzkompanie kämpft, Vertreterinnen und Vertreter der Presse und aus verschiedenen Kulturbereichen und der Chorsänger Heiner Boßmeyer gefolgt. Michaela Klingberg vom Kulturforum der rls begrüßte die Gäste, Wolfgang Brauer übernahm die Moderation.

Im Verlaufe der Veranstaltung, in der  auch Einiges über den Alltag der Tänzerinnen und Tänzer und ihre Arbeitsbedingungen, über das Spezifische ihres Berufes zu erfahren war, wurde deutlich, warum ein Haustarif für die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts unumgänglich ist und warum ver.di ihr Wunschpartner ist. Daran änderten auch die Einwürfe von Herrn Boßmeyer, Funktionär der Künstlergewerkschaft VDO, nichts. Über 90 % der Tänzerinnen und Tänzer sind bei ver.di organisiert und in unserer Demokratie herrscht die freie Wahl der Gewerkschaft.

Der Ausgang des Tarifkampfes ist offen. Aus den Reihen des Friedrichstadtpalastes wurde Solidarität signalisiert.

Text: Sabine Behrens

 

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