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Dokumentation : Faire Arbeit in Kunst und Kultur

Online-Debatte: Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise

Wichtige Fakten

Datum
09.03.2021
Mit
Petra Sitte, Daniela Trochowski, Simone Barrientos, Klaus Lederer, Lisa Basten, Lisa Jopt, Marwa Al-Radwany, u.a.
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Kultur / Medien, Kommunikation / Öffentlichkeit, Kunst / Performance, Corona-Krise
Zugehörige Dateien

Details

Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche in ihrem Fundament. Es droht der Verlust kultureller Vielfalt und Infrastruktur und unzähliger beruflicher Existenzen vor allem von Soloselbständigen und Freiberufler:innen.

Wir ziehen Bilanz und fragen, was aus der Krise für den Kulturbereich zu lernen ist. Wie können linke Strategien und Maßnahmen aussehen, um Kulturarbeiter:innen besser sozial zu sichern? Wie soll Kulturarbeit im Jahr 2030 aussehen und wie kommen wir dorthin?

Um Antworten zu entwickeln, diskutieren wir im Plenum und in drei Panels folgende Fragen:

  • Wie kann Kulturförderung im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Sicherung verbessert werden, damit kontinuierliches Arbeiten ermöglicht und der Produktionsdruck verringert wird?
  • Wie steht es um Organisationsformen der kreativen Klasse – und vor allem wie groß ist deren politische und gesellschaftliche Wirkmacht?
  • Wie lassen sich Distinktions- und Ausgrenzungsmechanismen im Kulturbetrieb überwinden zugunsten von mehr Diversität? Denn „Kultur für alle“ braucht zwingend „Kultur von allen“.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Lesen Sie auch den Veranstaltungsbericht bei ver.di: 
Was tun für faire Arbeit in Kunst und Kultur?

Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise

Details: Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise

Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche in ihrem Fundament. Es droht der Verlust kultureller Vielfalt und Infrastruktur sowie unzähliger beruflicher Existenzen vor allem von Soloselbständigen und Freiberufler:innen. Wir haben Bilanz gezogen und gefragt, was aus der Krise für den Kulturbereich zu lernen ist.

Gemeinsame Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und Linksfraktion im Bundestag.

Programm

18 Uhr: Begrüßung

  • Dr. Petra Sitte, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende, Vorsitzende des Arbeitskreises Innovation, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien
  • Daniela Trochowski, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung

18:10 Uhr: Einführung
Simone Barrientos, MdB, Kulturpolitische Sprecherin

18:15 Uhr: Inputs

  • Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa
  • Lisa Basten, Gewerkschaftssekretärin ver.di
  • Lisa Jopt, Schauspielerin, Mitgründerin von ensemble-netzwerk e.V.
  • Marwa Al-Radwany, Gründungsmitglied der Initiative Grenzen-Los! e.V. und Projektleiterin bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V.
  • Nenad Čupić, Mitgründer und Leiter von NeuN Consulting

18:45 Uhr: Panels

I. Kulturförderung in und nach Corona
Klaus Lederer, Simone Barrientos
Moderation: Imke Elliesen-Kliefoth, Referentin für Kultur und Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion DIE LINKE. im Abgeordnetenhaus von Berlin

II. „Kreative Klasse“ – Kultur an und für sich
Lisa Basten, Lisa Jopt
Moderation: Eva Tepest, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Simone Barrientos

III. Klassenschranken einreißen – Wie divers ist der Kulturbetrieb?
Marwa Al-Radwany, Nenad Čupić
Moderation: Henning Heine, Referent für Kultur und Medien der Rosa-Luxemburg-Stiftung

19:15 Uhr: Diskussion: Kulturpolitik in 2030
Moderation: Magdalena Depta-Wollenhaupt, Referentin für Kultur und Medien der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

19:55 Uhr: Fazit
Simone Barrientos

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