Dokumentation Ausstellung «Banditi e ribelli»

Die italienische Resistenza 1943-1945

Information

Zeit

13.04.2017

Mit

Santo Peli, Steffen Kreuseler, Detlef Nakath

Themenbereiche

Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Deutsche / Europäische Geschichte, Krieg / Frieden

Nach zwanzig Jahren faschistischer Diktatur in Italien finden ab Ende 1943 viele Frauen und Männer den Mut und die Kraft zum Widerstand. Von den Faschisten als banditi und ribelli verunglimpft, kämpfen Zehntausende bewaffnet für das Ende des Zweiten Weltkrieges, gegen die deutsche Besatzung und gegen den italienischen Faschismus. Wir wissen heute, welche Verbrechen von Faschisten und Nazis begangen wurden. Die banditi e ribelli haben auf der richtigen Seite gekämpft. Das heißt aber nicht, unkritisch den Mythen zu folgen, die sich um die Resistenza ranken. Um von ihr zu lernen, müssen wir auch die Schwächen und Fehleinschätzungen der Partisanenbewegung beleuchten. Mit unserer Ausstellung möchten wir zu einem besseren Verständnis der Resistenza beitragen.

13.4.2017, 18 Uhr Eröffnung der Ausstellung:
Steffen Kreuseler, Istoreco (Reggio Emilia) und Dr. Detlef
Nakath, Vorstandsmitglied Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Franz-Mehring-Platz 1, Foyer

13.4.2017, 19 Uhr Veranstaltung:
Prof. Santo Peli, Historiker, Istoreco, Mod. Dr. Detlef Nakath,
Franz-Mehring-Platz 1, Salon

4.5.2017, 20 Uhr Veranstaltung:
Frauen im italienischen Widerstand 
Mit Nadja Bennewitz, Historikerin (Nürnberg), www.resistenza.de

Vortrag von Prof. Santo Peli

Vortrag zur Ausstellungseröffnung «Banditi e ribelli»

Die Ausstellung ist noch bis 12. Mai 2017 im Foyer des Hauses am Franz Mehring Platz 1 zu sehen.

Die Wanderausstellung wird verliehen. Mehr Informationen: www.banditi.org