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Kurzarbeit, Entlassungen und Betriebsschließungen. Die drastischen Folgen der Covid-19-Pandemie sind jetzt schon zu spüren. Zu einer „Normalisierung“, einer Rückkehr zu einer Situation wie vor der Pandemie, wird es nicht kommen. Betriebsschließungen und Entlassungen werden zunehmen, wenn die staatlichen Überbrückungsgelder einmal auslaufen bzw. aufgebraucht sind.
Was tun, wenn der Betrieb schließt?
Es folgt Arbeitslosigkeit, v.a. für ältere Mitarbeiter*innen kann sie bis zur Rente dauern. Manchmal können die Beschäftigten eine Abfindung erstreiten, doch wie lange reicht diese?
Notwendig ist ein direktes Handeln der Betroffenen!
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet eine Lecture und ein dreiteiliges Online-Seminar an, um einen gemeinsamen Ort der Reflexion und der Entwicklung von Alternativen und politischen Strategien in dieser Krisenzeit zu schaffen.
In den vergangenen Jahren haben Arbeiter*innen in verschiedenen Ländern ihren Betrieb besetzt und dafür gekämpft, ihn in Selbstverwaltung weiter zu führen. Dazu gehören u.a. Metall- und Schuhfabriken, Krankenhäuser, Druckereien, Hotels und Fast-Food-Restaurants. Einige Betriebe mussten sie sich neu erfinden und die Produktion umstellen. Diese haben nicht nur Arbeitsplätze, lokale Produktion und lokale ökonomische Kreisläufe erhalten, sondern auch ihre Arbeitsweise verändert.
Leseempfehlung: Interview mit Dario Azzellini in der Berliner Gazette

