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Nachricht , : Wie früher, nur schlimmer. Mali unter Ibrahim Boubacar Keita.

Von Professor Issa N’Diaye

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Seit seinem Amtsantritt im September 2013 ist Ibrahim Boubacar Keita (IBK) mittlerweile bei seinem dritten Kabinett angelangt. Malis politische Instabilität ist nicht zuletzt die Folge eines Regierungssystems, bei dem der Präsident und sein Familienclan alle Zügel in der Hand halten. Fehlende Perspektiven verschlechtern das politische, ökonomische und soziale Klima zunehmend. Soziale Unruhen haben bereits zu bewaffneten Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften geführt – sei es mit Goldwäschern aus den Bergbaugebieten oder mit Bauern, die von ihrem Land vertrieben wurden. Die Situation gleicht einem Dampfkessel kurz vor der Explosion. Daher ist es höchste Zeit in einen Dialog einzutreten und es der Bevölkerung Malis zu ermöglichen selbst über ihre Zukunft zu entscheiden.

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Issa N’Diaye ist Professor der Philosophie an der Universität Bamako/Mali und Präsident des Forum Civique, Mali; der Artikel wurde im Frühjahr 2015 verfasst und wird demnächst in einer Publikation des RLS-Büros in Dakar auf Englisch und Französisch erscheinen.

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