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Publikation : „Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln“. Clara Zetkin zum 150. Geburtstag.

Diskurs Heft 27. Streitschriften zu Geschichte und Politik des Sozialismus. Autor*innen: Astrid Franzke, Mascha Riepl-Schmidt, Gisela Notz, Klaus Kinner, Mirjam Sachse, Hans-Jürgen Arendt, Florence Hervé, Ilse Nagelschmidt

Wichtige Fakten

Erschienen
Januar 2008
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Nur online verfügbar

Details

Aus dem Vorwort der Herausgeberinnen

»Das Frauen- und Geschlechterforschungszentrum und die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig richteten in Kooperation mit der Louise-Otto-Peters Gesellschaft e. V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. sowie unterstützt durch die Gleich-stellungsbeauftragten der Stadt Leipzig und des Regierungspräsidiums Leipzig am 26. und 27. Juni 2007 eine wissenschaftliche Konferenz anlässlich des 150. Geburtstages von Clara Zetkin aus.
Forschungen zu Leben, Werk und Wirken von Clara Zetkin sind im bundesdeutschen Hochschulsystem des 21. Jahrhunderts wenn überhaupt, nur randständig zu finden. Sie sind kaum strukturell verortet. Ihre Existenz ist dem Forschungsinteresse und Engagement von Einzelpersonen überlassen. Insofern zählt die Würdigung von Clara Zetkin mit einer wissenschaftlichen Tagung zu ihrem Jubiläum, zudem interdisziplinär angelegt, mit Forscherinnen und Forschern aus Ost und West, ..., zweifellos zu den wenigen Ausnahmen vom Mainstream. Sie nähern sich auf sehr verschiedenen Wegen und mit durchaus differentem Erkenntnisinteresse dem unerschöpflichen Wirken dieser beeindruckenden Frauenpersönlichkeit, thematisieren sie aber auch als sozialistische Politikerin, Pädagogin, Journalistin und beschreiben vielfältigste Facetten ihres Schaffens.
Zielstellung der Veranstalterinnen war es insbesondere, das noch nicht erschlossene frauenpolitische Wirken Clara Zetkins in den Blick zu nehmen, sie in ihrer Zeit und zu ihren politischen Mitstreiterinnen/Mitstreitern und Kontrahenten zu stellen und hierzu bisher unbekannte Forschungsergebnisse vorzustellen, zu diskutieren und über die Veröffentlichung des Tagungsbandes einem darüber hinaus gehenden größeren Kreis von wissenschaftlich und politisch Interessierten zur Verfügung zu stellen. Sichtbar werden sehr unterschiedliche Rezeptionslinien von Clara Zetkin nach 1945. Zudem sollen weitere Untersuchungen angeregt werden. ...


Inhalt:

  • Vorwort: (S. 5-8)
  • Astrid Franzke: Clara Zetkin und Auguste Schmidt - die Schülerin und die Lehrerin. (S. 9-21)
  • Mascha Riepl-Schmidt: Ihre beste Zeit? Clara Zetkins Leben in Stuttgart Sillenbuch von 1904-1924. (S. 22-40)
  • Gisela Notz: Clara Zetkins Rolle in der internationalen sozialistischen Frauenbewegung und der Kampf um das Frauenrecht. (S. 41-58)
  • Klaus Kinner: Zwischen Orthodoxie und demokratischen Sozialismus. Clara Zetkin in der Weimarer Republik. (S. 59-70)
  • Mirjam Sachse: Geschichte als Schwerpunkt politischer Frauenbildung in der proletarischen Frauenzeitschrift „Die Gleichheit“ (1891-1923). (S. 71-84)
  • Hans-Jürgen Arendt: Forschungen zu Leben und Werk Clara Zetkins in der DDR. (S. 85-102)
  • Florence Hervé: In Frankreich geschätzt, in der Bundesrepublik diffamiert? Erfahrungen mit der Rezeption von Clara Zetkin. (S. 103-116)
  • Ilse Nagelschmidt: Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig. (S. 117-118)
  • Autorinnen- und Autorenverzeichnis. (S. 119-122)


Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Leipzig, 2008, 124 S. Herausgegeben von Astrid Franzke und Ilse Nagelschmidt.

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