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Publikation : Einwanderungsschland

Heft 1/2017 der Zeitschrift „LuXemburg“ widmet sich den Herausforderungen linker Politik im Einwanderungsland Deutschland.

Wichtige Fakten

Reihe
Zeitschrift „Luxemburg“
Erschienen
Mai 2017
Bestellhinweis
Nur online verfügbar

Details

Die Rechte stellt die soziale Frage rassistisch. Daran polarisiert sich auch die linke Debatte: Anti-Rassismus in den Vordergrund oder endlich wieder diejenigen ins Zentrum stellen, die linke Politik nicht mehr erreicht? Für globale Gerechtigkeit streiten oder erst mal hier soziale Schieflagen ins Lot bringen? Das Heft sucht nach Ansätzen einer antirassistischen Klassenpolitik jenseits sozialer und politischer Spaltung. Wie lassen sich die Kämpfe der Migration mit sozialen Garantien in einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft verbinden? Und wen können wir für ein solches Projekt gewinnen?

Im Jubiläumsjahr der Oktoberrevolution überlegt außerdem Michael Brie, was wir von Lenin lernen können, um es anders zu machen, und mit dem Stichwort „Doppelte Transformation“ beginnen wir eine Reihe mit kurzen Texten zu einem „ABC der Transformation“.

Schließlich gibt es eine institutionelle Neuerung: nachdem die Rosa-Luxemburg-Stiftung viele Jahre zwei Periodika herausgegeben hat, erscheinen das Stiftungsjournal Rosalux und die LuXemburg nun in einem. Auf acht Seiten wird in der neuen Rubrik ROSALUX ein kleiner Ausschnitt aus der Fülle an Publikationen und Aktivitäten der Stiftung vorgestellt. Mit kurzen „Einklinkern“ wird in thematisch einschlägigen Texten auf weitergehende Angebote verwiesen – ausgewählte „Appetizer“ der vielfältigen Arbeit. Der Fokus des Hefts auf Gesellschafsanalyse, linke Strategiebildung und eingreifende Praxis bleibt erhalten.

Ausgeliefert wird das gedruckte Heft in der vierten Maiwoche. Online können die Beiträge bereits jetzt gelesen werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist

Was soll

  • Migrutopie
    Wie die Gegenwart zu einer offenen Zukunft ohne Grenzen werden kann
    Von Bini Adamczak
  • Offene Grenzen sind machbar
    Wie eine emanzipatorische Migrationspolitik der LINKEN aussehen kann
    Von Elke Breitenbach und Katina Schubert
  • Move it!
    Was die gesellschaftliche Linke aus migrantischen Kämpfen lernen kann
    Von Stefanie Kron
  • Vom Ein- und Auswandern (bebildert, als PDF)
    Von Jochen Oltmer, Nikolaus Barbian und Christine Rösch

Was tun

Außerdem

Mai 2017, 148 S., hg. von der Rosa-Luxemburg-Stiftung

www.zeitschrift-luxemburg.de 

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