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Publikation : Verteidigungsrede am 20. Februar 1914 vor der Frankfurter Strafkammer. Nach einem Zeitungsbericht

Aus Rosa Luxemburg, Werke Band 3, S. 395-406

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Erschienen
August 2005
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Am 20. Februar 1914 wurde vor der 2. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt (Main) ein Prozeß gegen Rosa Luxemburg durchgeführt, weil sie in zwei Versammlungen - in Fechenheim am 25. September 1913 und in Bockenheim am 26. September 1913 - zum Kampf gegen die Kriegsgefahr aufgerufen und die Arbeiter aufgefordert hatte, irn Falle eines Krieges nicht auf ihre Klassenbrüder in Frankreich und in anderen Ländern zu schießen. Rosa Luxemburg wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Gegen das Urteil fanden im Februar und März 1914 in vielen Städten Deutschlands Protestkundgebungen statt.

Der vorliegende Text wurde erstmalig am 22. Februar 1914 in der Nummer 52 im "Vorwärts" (Berlin) abgedruckt.

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