Publikation Scholochow und Stalin

Ein Beitrag zur Kontroverse um den Literaturnobelpreisträger Autor*in: Willi Beitz

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Herausgeber/ innen

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ,

Erschienen

Januar 2007

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Seit mehr als einem Jahrzehnt hat man in den hiesigen Medien ein Bild des russischen (sowjetischen) Schriftstellers Michail Scholochow (1905 bis 1984) gezeichnet, das weitab von den Realitäten seines Lebens liegt, ja diese – im Dienste ideologisch geprägter Klischees – mutwillig entstellt. Fixiert auf gewisse, zugegeben ungerechte und gelegentlich überscharfe Äußerungen des Autors über Dissidenten wie Solshenizyn, Sinjawski und Daniel aus den 1960er Jahren stülpte man ihm von rückwärts, also von seinem letzten Lebensabschnitt her, die Charaktermaske eines der Kommunistischen Partei ergebenen Lakaien über. Bei einem derart diskreditierten Autor konnte man es dann auch glaubhaft machen, dass er das Beste in seinem großen Roman »Der Stille Don« (1925/1940) bei einem anderen abgeschrieben hatte. Man könnte meinen, ein literarischer Nobelpreisträger sei mit Erfolg demontiert.

Inhalt

  • Zur Einführung (S. 7)
  • Erste Gespräche – Entscheidungen über den Druck literarischer Werke (S. 15)
  • Der Kontakt zu Stalin ist lebensrettend (S. 25)
  • Gab es »Gegenleistungen« Scholochows für Stalins Hilfe? (S. 47)
  • Kriegs- und Nachkriegszeiten – abreißender Kontakt (S. 67)
  • War Scholochow im Alter Stalinist? (S. 71)
  • Herkunftsnachweise der Bilddokumente und Faksimiles (S. 81)
  • Zum Autor (S. 83)
  • Neuerscheinungen 2007 der Rosa-Luxemburg-Stiftung (S. 85)

Weitere Veröffentlichungen des Rosa-Luxemburg-Vereins e.V. (S. 80)

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