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Publikation : The Green Innovation Centre in Zambia

Englischsprachige Studie zeigt auf, wie die Bundesregierung den Hunger mit konzerndominierten Lieferketten bekämpfen will.

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Die Studie „Green Innovation Centre in Zambia: Fighting Hunger through Corporate Supply Chains?“ analysiert den Ansatz und die Auswirkungen des Gruenen Innovationszentrums (GI) in Sambia, das die GIZ im Auftrag der Bundesregierung umsetzt. Das Projekt zielt darauf ab Kleinbauern in Lieferketten zu integrieren und auf diese Weise ihr Einkommen zu steigern. In den Bereichen Soja und Erdnuss arbeitet die GIZ mit den NGOs COMACO und Good Nature Agro zusammen, im Bereich Milch mit der holländischen Organisation SNV.

Das Entwicklungskonzept hinter den GI ist ein Fokus auf konzerndominierte Lieferketten. Die Programme agieren in Sektoren, in denen wenige transnationale Konzerne dominieren und auf billige Agrarrohstoffe angewiesen sind (Parmalat, Cargill, NWK-Agri Services). Das GI Projekt ist ein Baustein im Mosaik des „Grüne Revolution Ansatzes“, der unter den entwicklungspolitischen Organisationen dominiert. Die Ansätze von Good Nature Agro und von COMACO Folgen jedoch nicht dem „klassischen Ansatz der Grünen Revolution“, sondern können als eine Strategie zwischen Grüner Revolution und einem nachhaltig-ökologischen Ansatz beschrieben werden, weil sie einerseits in Bezug auf Saatgut und Bodennutzung ökologisch ausgerichtet sind zugleich jedoch auf enge Kooperation mit Konzernen und deren Geschäftsinteressen setzen. Die Zusammenarbeit mit bäuerlichen Milchkooperativen folgt dem verbreiteten instrumentellen Ansatz unter eng definierten ökonomischen Zielen, im Unterschied zu offeneren Kooperationen mit Produzentenorganisationen, die eigene Ziele entwickeln würden. Ein großer Teil der ohnehin schlechter gestellten Kleinbauern bleibt von diesem Ansatz ausgeschlossen. Die Dienstleistungen erfolgen durch private Akteure und zielen auf eine eng gefasste Gruppe. Staatliche Institutionen wie das Forschungsinstitut ZARI bleiben weitgehend außen vor und werden durch hybride, am Markt agierende NGOs ersetzt.

Die Studie liegt auf Englisch vor. Von Seite 7 bis 10 gibt es eine Zusammenfassung auf Deutsch.

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