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Publikation : Rechtsruck in Costa Rica

Über eine Wahl, die viel Raum für Pessimismus lässt

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Erschienen
April 2018
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Am 1. April ging der Liberale Carlos Alvarado von der sozialdemokratischen Partei der Bürgeraktion (PAC) mit 61 Prozent der Stimmen als neuer Präsident Costa Ricas aus der Stichwahl hervor. Er setzte sich gegen den evangelikal-rechten Laienprediger Fabricio Alvarado durch, der mit homophoben Parolen über Nacht zum Shootingstar des Wahlkampfes avanciert war, nachdem sich der Interamerikanische Menschenrechtsgerichtshof einen Monat vor der Wahl für die gleichgeschlechtliche Ehe in Costa Rica ausgesprochen hatte. Die Rechten haben die Wahl am Ende nicht gewonnen, einen Grund zum Jubeln gibt es gleichwohl nicht. Gegen die verbreitete Auffassung, Costa Rica habe sich in der Wahl für Kontinuität und gegen rechts entschieden, spricht die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung und die starke rechte Opposition. Das Ergebnis stellt einen Tiefpunkt costa-ricanischen Wahlverhaltens und costa-ricanischer Politik dar.

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