Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Bäuerliches Saatgut erhalten

Politikempfehlungen zur Stärkung bäuerlicher Saatgutsysteme

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Erschienen
Februar 2020
Bestellhinweis
Nur online verfügbar

Details

Edesheimer Wald mit KWS-Logo
Der viertgrößte Saatguthersteller weltweit hat seinen Hauptsitz in Niedersachsen. Zum Kerngeschäft des KWS-Konzerns (KWS SAAT SE & Co. KGaA) gehören die Züchtung und der Vertrieb von „optimiertem“ Gemüse- und Getreidesaatgut. KWS war im Geschäftsjahr 2018/19 mit 5.543 Mitarbeitern in über 70 Ländern aktiv, Bilanzgewinn: 22,91 Millionen Euro.
  Edesheimer Wald mit KWS-Logo, CC BY-SA 3.0, Axel Hindemith, via Wikimedia Commons

Im letzten Jahrhundert gingen weltweit 75 Prozent der Saatgutvielfalt verloren. Dieser Verlust schränkt die Diversität auf unseren Tellern ein und macht die Landwirtschaft noch verwundbarer für die Folgen der Klimakrise. Hinzu kommt, dass sich aufgrund neoliberaler Wirtschaftsparadigmen nur einige wenige, riesige transnationale Saatgutkonzerne mit viel Macht und politischem Einfluss etablieren konnten. Diese Konzerne teilen sich fast den kompletten internationalen Markt für kommerzielles Saatgut untereinander auf. Dagegen spielt bäuerliches Saatgut gerade in vielen Ländern des globalen Südens noch eine bedeutende Rolle.

Die Stärkung bäuerlicher Saatgutsysteme ist die Antwort auf viele Herausforderungen im globalen Landwirtschafts- und Ernährungssystem. Bäuerliche Saatgutarbeit ist jedoch auf Anerkennung und politische Unterstützung auf nationaler wie internationaler Ebene angewiesen.

Weitere Inhalte zum Thema

Senegal: Dörfer in der Casamance kämpfen ums Überleben

: Artikel 03.09.2026

Wie die Menschen in der „Kornkammer“ des Landes versuchen, den Folgen des Klimawandels zu begegnen.

Mobilität für alle! Wie machen es andere, was können wir lernen?

: Buch/ Broschur 08/2026

Internationale Beispiel für die sozial-ökologische Mobilitätswende. Broschüre des RLS-Büros Brüssel

Zubetoniert?, 09 Oktober 2026

: Diskussion/Vortrag

Celle18:30 Uhr

Kosten, Schäden und Alternativen zur Zementproduktion