Publikation Zeitung des Hannoverschen Frauenbündnis zum Internationalen Frauentag 2021

Wir freuen uns, euch die Zeitung des Hannoverschen Frauenbündnisses zum Internationalen Frauentag präsentieren zu können.

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Foto: Juana Zimmermann

Liebe Leser*innen,

Feminismus war schon immer vielfältig, selbstbestimmt, freiheitlich und setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit ein, und das bereits seit vielen Jahrzehnten. Die jährliche 8. März-Zeitung eines hannoverschen Bündnisses von Feministinnen drückt Vielfalt kreativer Initiativen in dieser Stadt aus. Ihr Engagement sieht sich verbunden mit allen, auch internationalen Bewegungen, die sich der Abschaffung von unterdrückenden patriarchalen Gesellschaftsstrukturen verschrieben haben. Wir wollen selbstbestimmt leben.

Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe mit COVID-19, dieses Virus hat unser Leben verändert – wie weit und wie grundsätzlich, dafür werden wir wohl erst in der Rückschau eine treffende Sprache haben. Wir berichten über Frauen*, die besonders unter der Pandemie leiden, aber auch, welche Forderungen sich grundsätzlich für Frauen* daraus ergeben und welche Lösungen unbedingt umzusetzen sind.

Auf eine zentrale Frage wollen wir hier das Augenmerk besonders richten: Darf Gesundheit eine Ware sein?

Stellen Sie es sich genau vor, wenn Sie hören, dass eine Schwangere 80 km gefahren werden muss zur nächstgelegenen Geburtsstation, weil das Krankenhaus in der Kleinstadt nahe ihres Wohnortes nicht mehr rentabel war und geschlossen wurde. Dass die Erhaltung von Gesundheit nach Kostenfaktoren bemessen wird, kann auch Sie treffen - bei jeder Art von Notfallmedizin, der Apparatemedizin und der Verweildauer in einem Krankenhaus, bei ambulanter und stationärer Alten- und Kranken-Pflege und bei jedem Arztbesuch.

Gesundheit darf keine Ware sein!

Das Hannoversche Frauenbündnis zum Internationalen Frauentag 2021

Inhaltsverzeichnis

Solidarisches Handeln ist gesellschaftsrelevant! Brunhild Müller-Reiß (Friedensbüro Hannover), Cornelia Leunig Seite 1
Stimmen von geflüchteten Frauen* Heike Lauterbach Seite 2
Eine Brücke zwischen der inneren und äußeren Welt Lillit Glandorf, Nassim Wend Seite 2
Aktivismus in der Pandemie: Das ist unser Platz! Feministischer Rat Hannover Seite 3
NIGHTWALKS – Licht ins Dunkle bringen Cornelia Leunig Seite 3
Eine kreative Idee von Frauen umgesetzt Cornelia Leunig Seite 3
Stell Dir vor, es ist Corona, und alle sind versorgt Bärbel Reißmann (Rosa-Luxemburg-Stiftung) Seite 4
Die Scham ist (nicht) vorbei Gabriele (Internationale Frauengruppe LaRosa) Seite 4
Heim-Arbeiten in der Corona Pandemie Waltraud Kämper (KDA/Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) Seite 5
Corona-Krise: Wer sorgt für wen, zu welchen Bedingungen? Viviane Efert (Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen) Seite 5
Stay at home – unmöglich! Friederike Kämpfe (Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover) Seite 6
Die Anerkennung der Arbeit darf nicht vomGeschlecht abhängen Annette Wiede (Gleichstellungsreferat Klinikum Region Hannover) Seite 6
Erfolgsfaktor Netzwerke Petra Mundt (Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover*) Seite 7
Faulheit stärkt die Glieder Dr. Jutta Weber (feministische Technikforscherin und Hochschuldozentin) Seite 7
Grundschulen als Orte von »Frauen und Gedöns«? Maren Kaminski (Gewerkschaftssekretärin bei der GEW Hannover) Seite 8
Gewalt an Frauen – Ein pandemischer Zustand Sarah Hennig (SUANA/kargah e.V.) Seite 8
»Bilder sagen mehr als 1000 Worte« Waltraud Kämper im Gespräch mit der Fotografin Prova Noorjahan Nizamy Seite 9
Die Lohn- und Rentenlücke ist endlich zu schließen – Corona verstärkt bestehendes Problem der Krise Dr. Imke Hennemann-Kreikenbohm, Jana Sündermann (DGB-Region Niedersachsen-Mitte), Sophia Michaelis (DGB-Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt) Seite 10
Wir setzen auf Gleichstellung: Gleichberechtigt aus der Krise Dr. Christina Stockfisch (DGB-Bundesvorstand Berlin) Seite 10