Publikation »Geeignet, eine öffentliche Beunruhigung hervorzurufen«

Der Strafprozess gegen Rosa Luxemburg am 12. Dezember 1906 in Weimar und seine lokalen wie politischen Hintergründe

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Publikation anlässlich des 150. Geburtstags Rosa Luxemburgs

Mit Rosa Luxemburg feiert am 5. März 2021 eine der herausragenden Figuren der Arbeiter*innenbewegung ihren 150. Geburtstag. Ihr Wirken war vor allem durch die engagierte politische Tätigkeit in der deutschen Sozialdemokratie und schließlich den Bruch mit dieser gekennzeichnet. Luxemburg steht bis heute nicht nur für eine unverbrüchliche revolutionäre Haltung, sondern auch für eine theoretische Weiterentwicklung des Marxismus. Als politische Aktivistin nahm sie an allen entscheidenden Debatten der SPD teil.

Mario Hesselbarth greift eine Phase ihres Aktivismus auf, in der neben ihren vielzitierten Ausführungen zur Freiheit der Andersdenken ein entscheidender Unterschied etwa zum Bolschewismus sichtbar wird: ihre Haltung zum Verhältnis von Bewegungen und Organisation. Im Kontext des Prozesses vor dem großherzoglichen Weimarer Landgericht im Dezember 1906, vor welches Luxemburg nach dem Jenaer Parteitag 1905 vorgeführt wurde, stellt Mario Hesselbarth ihre Überlegungen zur Massenstreikfrage dar und schildert, wie sie mit dem Prozess verbunden waren.

Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument hier.