Publikation Ausländerpolitik und Ausländerfeindschaft in der DDR (1949-1990).

Texte zur politischen Bildung Heft 13. Autor* innen: Eva-Maria Elsner und Lothar Elsner

Information

Herausgeber/ innen

Manfred Neuhaus,

Erschienen

Januar 1994

Zugehörige Dateien

Der Auftrieb, den Rechtsextremismus und Ausländerfeindschaft in der BRD erfahren, läßt mehr und mehr Bürger die Frage stellen, ob uns ein neues 1933 droht. Die aus Besorgnis geäußerte Annahrne, daß Geschichte wiederholbar sei, wird vor altern gefolgert aus den vielfältigen Zeugnissen für die Aus-› breitung von rassistischen, nationalistischen und großmachtchauvinistischen Denk- und Verhaltensweisen. Aus,länderfeindl,i,che Pogrome wie in Hoyerswerda, Hünxe, Rostock, Mannheim, Mölln, Solingen und in zahlreichen anderen Orten der Bundesrepublik, die vordergründig inszenierte Asyldebatte, die massenhaft gegen Andersdenkende praktizierten Berufsverbote sowie die iiberhaupt zunehmenden Gewalttaten jedweder Art scheinen jenen Recht zu geben, die die Schaffung eines Vierten Reiches befürchten

Inhalt

  • Alte und neue Gefahren (S. 5)
  • Umfang und Struktur der ausländischen Wohnbevölkerung (S. 10)
  • Zur Ausländerpolitik (S. 31)
  • Ausländerfeindschaft in der DDR? (S. 42)
  • Dokumente (Gesetze, Verordnungen und bilaterale Abkommen) (S. 53)
  • Über die Autoren dieses Heftes (S. 90)
  • Weitere Veröffentlichungen des Rosa-Luxemburg-Vereins e.V. (S. 92)

Kostenbeitrag: 2,50 Euro / Mitglieder: 2,00 Euro

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.