Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Fast and Furious for Future

Die dunkle Seite der Batterieproduktion für E-Autos in Indonesien

Wichtige Fakten

Reihe
Studien
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
Zugehörige Dateien

Details

Aktuell gelten E-Autos Vielen als effektive Strategie, um sowohl die Treibhausgasemission des Verkehrssektors zu senken als Luftverschmutzung und Lärm im Straßenverkehr in den Griff zu bekommen. Nickel ist einer der Hauptbestandteile von Lithiumbatterien, ohne die Elektroautos undenkbar wären. Indonesien verfügt über einige der größten Nickelvorkommen der Welt. Ein Teil der aktuellen Strategie zur Bekämpfung der Klimakrise basiert also auf dem Abbau von Ressourcen, vor allem in Indonesien. Deshalb ist es wichtig, den Nickelabbau für E-Auto-Batterien entlang von internationalen Umwelt-, Arbeits- und Menschenrechtsstandards zu überwachen.

Die neue englischsprachige Publikation „Fast and Furious for Future“ aus dem „Climate Justice Dialogue Programme“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung stellt die Akteure der indonesischen Nickelproduktion für E-Auto-Batterien vor, beginnend bei den Betreibern kleiner Schmelzöfen und über alle Zwischenprodukte der globalen Wertschöpfungskette für E-Auto-Batterien. Ebenso werden die potentiellen Umweltauswirkungen des Tiefseebergbaus für die Nickelgewinnung untersucht (das sog. „deep-sea tailing disposal“, kurz DSTD). Zudem stellt die Publikation die Ergebnisse von Felduntersuchungen zu den Auswirkungen der bestehenden Nickelindustrie in Indonesien vor, die sich durch die künftige Entwicklung des Sektors weiter verschlimmern könnten.

Weitere Inhalte zum Thema

Weniger Kohle, dafür Nickel: Nickelabbau in Indonesien

: Nachricht 14.11.2025

Neokoloniale extraktivistische Praktiken in der indonesischen Nickelförderung und -verarbeitung

Gesetzgebung zu Lieferketten

: Online-Publ. 11/2025

Policy-Briefing zur Aufweichung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes

Erfahrungen mit der Energiewende in Dänemark, 09 März 2026 - 11 März 2026

: Bildungsreise ausgebucht

Bildungsreise nach Dänemark