Publikation Die Thüringer Landtagswahl am 10. Februar 1924 und ihre Konsequenzen für die weitere Entwicklung des Landes

Eine Artikelserie zum Thüringer Schicksalsjahr 1924

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Im Wahljahr 2024, in dem im Land eine extrem rechte Partei nach der Macht greift und die "Brandmauer" der bürgerlichen Mitte zu bröckeln beginnt, wollen wir an das Schicksalsjahr 1924 erinnern. 1924 weist überraschend viele Parallelen zum Heute auf. Damals stand ebenfalls die Frage im Raum, ob sich der Thüringer Ordnungsbund - ein Zusammenschluss bürgerlicher Parteien - durch die Vereinigte Völkische Liste tolerieren lassen würde. Die Entscheidung des Ordnungsbunds für diese politische Konstellation hatte weitreichende Folgen für das Land Thüringen und die Weimarer Republik.

Diesen Folgen wollen wir mit einer Artikelserie zum Schicksalsjahr 1924 nachgehen, die zuerst online erscheinen wird und im Laufe des Jahres die Beiträge in einem Band sammelt.

Der erste Artikel "Die Thüringer Landtagswahl am 10. Februar 1924 und ihre Konsequenzen für die weitere Entwicklung des Landes" von Mario Hesselbarth macht dabei den Auftakt. Es folgt der Artikel von Manfred Weißbecker "Thüringen vor 100 Jahren: Tummelplatz völkischer und faschistischer Organisationen und der nationalsozialistische Organisator Fritz Sauckel".

Nun ist auch der dritte Teil der Artikelserie fertig. In diesem beschreibt Peter Reif-Spirek die langen Linien des Thüringer Faschismus und blickt auf das Thüringer Superwahljahr 2024 aus historischer Perspekive.

Teil I gibt es als PDF-Dokument hier  und Teil II hier. Den Text von Reif-Spirek gibt es hier.