Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Müll für Menschen

Überschuss und „Überflüssige“ – zur Kritik der Almosen und Warenökonomie am Beispiel der Tafeln. Standpunkte 8/2013 von Günther Salz.

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Günther Salz,
Erschienen
Juni 2013
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
Zugehörige Dateien

Details

Das Phänomen der „Tafeln“ wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf die Verfasstheit von Wirtschaft und Gesellschaft. An den Tafeln kommen überschüssige Waren und überflüssig gemachte Menschen zusammen – beide Ergebnis einer Produktionsweise, in der nicht die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern die Verwandlung von Geld in mehr Geld. Hier wird das, was im ökonomischen Tausch zu Müll geworden ist, an jene verteilt, die dem Kostensenkungszwang zum Opfer gefallen sind. Damit sind die Tafeln ein Ausdruck der zerstörerischen Dynamik kapitalistischer Warenproduktion.

Im Folgenden geht es um die strukturellen Zusammenhänge von Armut und Überfluss, von Almosen- und Warenökonomie – und darum, dass nicht nur die Tafeln, sondern auch die sie verursachende Ökonomie und Politik abgeschafft gehören.

Weiter im PDF.

Weitere Inhalte zum Thema

Kampf der Energiesysteme

: Analyse 21.07.2026

Die Chancen einer grünen Energiewende sind so günstig wie nie. Und Deutschland verspielt sie gerade.…

Olivgrüner Kapitalismus

: „Luxemburg“ Artikel 05/2026

Die enormen Ressourcen, die in die Aufrüstung fließen, sollen der kriselnden Wirtschaft auf die…

MARX FÜR ALLE! (Teil 3), 31 August 2026

: Seminar ausgebucht

18:00 Uhr

Online-Seminar zur Einführung in Marx’ Analyse und Kritik des Kapitalismus