Publikation Fanal und Trauma.

Diskurs Heft 01. Streitschriften zu Geschichte und Politik des Sozialismus. Beiträge zu Geschichte und Wirkung der russischen Revolution von 1917. Autor*innen: Wolfgang Ruge, Klaus Kinner und Siegfried Prokop.

Information

Autor

Klaus Kinner,

Herausgeber/ innen

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ,

Erschienen

Januar 1997

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Die intellektuellen Debatten des zu Ende gehenden »Kurzen 20. Jahrhunderts« sind nicht zuletzt Debatten um die Definitionsmacht über die dieses Jahrhundert beherrschenden und prägenden geschichtlichen Kräfte. Der historisch-politische Streit um das 20. Jahrhundert ist in vollem Gange. Im Zentrum einer Jahrhundertbilanz wird zweifellos auch die Russische Revolution von 1917 stehen. Sie hat – wie wohl sonst nur noch der Erste Weltkrieg, die »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts, und der Sieg der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg – den Lauf dieses Jahrhunderts geprägt. Beide Ereignisse waren ursächlich mit der Russischen Revolution verquickt. War diese vor allem Kind des Ersten Weltkriegs, so ist das Ende des Zweiten Weltkriegs und die dadurch ausgelöste erneute Welle revolutionärer Umstürze schwer vorstellbar ohne jenes Regime, das aus der Russischen Revolution hervorging.

Inhalt

  • Wolfgang Ruge: Verschlissene Ideen, befestigte Macht (S. 3)
  • Klaus Kinner: Fanal und Trauma: Die KPD und die Russische Revolution, zehn Jahre danach (S. 23)
  • Siegfried Prokop: Möglichkeiten und Grenzen des Sozialismus in der DDR (S. 43)

Kostenbeitrag: 2,50 Euro / für Mitglieder: 2,00 Euro

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.v