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11. Februar 2019: Diskussion/Vortrag : Feministisch Streiten

Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen Vernunft und Leidenschaft bewegt

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Jubez
Kronenplatz 1
76133 Karlsruhe

Zeit
11.02.2019, 20:00 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Buchvorstellung/Diskussion mit Koschka Linkerhand

Feministisch streiten versammelt Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen Vernunft und Leidenschaft bewegt: Das bedeutet einerseits eine vernünftige Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung, andererseits leidenschaftliche Identitätspolitik.

Ein materialistischer, politisch handlungsfähiger Feminismus darf nicht einen der beiden Pole aus den Augen verlieren, sondern muss sich, im Bewusstsein der Widersprüche, zwischen ihnen bewegen. Er muss dazu ermutigen, für die eigenen politischen Interessen auf die Straße zu gehen, und zugleich das kapitalistische Patriarchat als alles übergreifende Gesellschaftsform kritisieren.

Dabei wird bewusst aus der Perspektive von Frauen argumentiert. In seiner inneren Spannung zwischen Identitätspolitik und Gesellschaftskritik funktioniert Feminismus am besten als solidarische und streitlustige Auseinandersetzung von Frauen, die sich als Frauen aufeinander beziehen. Der politische Kampfbegriff Frau muss in seiner Sprengkraft und Widersprüchlichkeit neu diskutiert werden. Koschka Linkerhand, Herausgeberin des Bandes «Feministisch Streiten. Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen» (Querverlag, 2018) stellt Texte des Sammelbands vor und lädtn zur Diskussion ein.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090

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