15. Mai 2017 Lesung/Gespräch WissenSchaffen: Neue Perspektiven zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Information

Veranstaltungsort

Historisches Gebäude der SUB Göttingen, Vortragsraum
Papendiek 14
37073 Göttingen

Zeit

15.05.2017, 16:30 - 18:30 Uhr

Themenbereiche

International / Transnational

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Lesung, Pformance und ussion mit Oxana Chi und Layla Zami (Berlin/Paris)
In der Lesung Ein all_zu_täglich_er Tag erzählt die französische Akademikerin und Künstlerin Layla Zami vom wissenschaftlichen Forschen mal ganz anders. Von Geschichtspolitik bis Situationskomik bietet die Kurzgeschichte einen Ausflug durch den Berliner Alltag, zugleich dramatisch und humorvoll. Ausdrucksvoll erinnert Oxana Chis Performance Killjoy an die Künstlerinnen und Aktivistinnen Claude Cahun und Marcel Moore. Das französische Paar prägte in den 1920er/30er Jahren die surrealistische Bewegung und leistete erfolgreich Widerstand gegen das NS-Regime. Mit einer einzigartigen Tanz-Sound-Kombination schafft die Performance Verbindungen zwischen historischen und zeitgenössischen Fluchtgeschichten.

Layla Zami ist eine französische Akademikerin, Diplom-Politologin, Künstlerin und Autorin. Z. Zt. Doktorandin und Dozentin an der Humboldt-Universität Berlin (Gender Studies). Visiting Research Scholar an der Columbia University in New York (2015-2016). BMBF Begabtenförderung (ELES Promotionsstipendium 2013-2016). Veröffentlichungen auf deutsch, englisch und französisch u.a. bei transcript, UNESCO, w_orten&meer, Hentrich&Hentrich. Layla prägte den Begriff „InterdepenDenken“, und ist als Mitglied des AK Forschungshandeln Mitherausgeberin der gleichnamigen Anthologie. Gemeinsam mit Oxana Chi initiierte und leitete Layla im Herbst 2016 das Moving Memory – International Symposium an der Technischen Universität in Berlin. Ihr Seminar „Performing Memory“ wurde von Studierenden als Bestes Geisteswissenschaftliches Seminar in Deutschland 2016 bewertet. Layla erhielt Preise und Auszeichnungen von der Stiftung Zurückgeben und vom französisches Bundesministerium für Jugend. Mehr Informationen unter: www.laylazami.net


Oxana Chi ist eine deutsche Tänzerin, Choreographin, Filmemacherin, Autorin und Kuratorin. Ihr Repertoire umfasst 18 Produktionen, die sie international in Universitäten, Theatern und Festivals aufführt, zuletzt u.a. an der City University of New York, Rutgers University Philadelphia, Yeditepe University Istanbul, Goldsmith University London, Technische Universität Berlin, Bielefeld Universität. Für ihre Erinnerung an verschwundene Frauenbiographien wurde sie unter anderem von privaten und öffentlichen Sponsoren unterstützt wie Heinrich-Böll-Stiftung, Fonds Soziokultur, Fondation pour la Mémoire de la Shoah (Paris), Fonds Darstellender Künste, feministische Stiftung Gerda-Weiler.Gemeinsam mit Layla Zami realisierte Oxana den Dokumentarfilm Durch Gärten Tanzen, für den sie 2016 als Filmmaker of Inspiration und Ambassador of Peace bei DOSHIMA geehrt wurde.Die Performance Killjoy wurde 2012 im Auftrag von Prof. Dr. Lann Hornscheidt (Humboldt-Universität) in der Galerie Funke in Berlin uraufgeführt und tourte seitdem u.a. an der NYU Tisch School of Arts, Technische Universität Berlin, Schlosstheater Rheinsberg, Europa-Universität Viadrina, Ballhaus Naunyn Theater Berlin. Mehr Informationen unter: www.oxanachi.de

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit der Fachgruppe Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen

Standort