9. Dezember 2018 Diskussion/Vortrag Die Novemberrevolution und das Ende der Kleinstaaterei in Thüringen

Information

Veranstaltungsort

Rathaus
Fischmarkt
99084 Erfurt

Zeit

09.12.2018, 14:00 - 16:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Revolutionen100

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Die Gründung des Landes Thüringen war nur möglich im Gefolge des Sturzes der monarchischen Ordnung in Deutschland im November 1918. Diese erste friedliche Revolution, ausgehend von den Matrosen und Soldaten des Heeres, denen sich die Industriearbeiter anschlossen, richtete sich unmittelbar gegen die Fortsetzung des militärisch bereits verlorenen Krieges. Damit verbunden waren Forderungen nach der Demokratisierung der politischen Ordnung und nach sozialen Umgestaltungen. Obwohl die entstehende Republik einen bedeutenden Rechtsfortschritt beinhaltete, blieb sie hinter den Erwartungen auch der gemäßigten Teile der Arbeiter- und Volksbewegung zurück und war von Anfang an belastet durch die in Deutschland besonders dramatische, bürgerkriegsähnliche Spaltung der Linken und Arbeiterbewegung.

Nach der Befreiung von den fürstlichen Landesherren, trafen sich am 10.12.1918 die Vertreter der Thüringer Kleinstaaten zum Bezirksrätekongress in Erfurt.

Unser Referent Dr. Peter Brandt ist Historiker und war Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Fernuniversität in Hagen. Er ist unter anderem Mitglied des Vorstands der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied im Kuratorium des „Instituts solidarische Moderne“, einer parteiübergreifenden Programmwerkstatt für neue linke Politikkonzepte.

Grußwort für die Thüringer Landesregierung: Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, DIE LINKE)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, der Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat und des Weimarer Republik e.V.

Eine Anmeldung per Email (an RLS.thuer@t-online.de) erleichtert uns die Planung.

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