13. November 2021 Seminar Zusammen lesen: Gayatri Chakravorty Spivak

Subalternität und Herrschaft

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

13.11.2021, 14:00 - 18:00 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Soziale Bewegungen / Organisierung, Migration / Flucht, Kapitalismusanalyse

Zugeordnete Dateien

Zusammen lesen: Gayatri Chakravorty Spivak

Leider fällt die Veranstaltung aus und findet nicht wie geplant statt!

Die Reihe „Zusammen lesen“ wendet sich bewusst an Menschen, die sich noch nicht oder nur wenig mit Gayatri Chakravorty Spivak beschäftigt haben und gerne einen ersten Einblick in die Originaltexte bekommen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und der Text muss auch nicht vor der Veranstaltung vorbereitet werden. In unserer Reihe „zusammen lesen“ wollen wir einige Gesellschaftskritiker*innen lesend kennenlernen. Im Jahr 2021 sind dies: Hannah Arendt, Georg Lukács, Nancy Fraser, Karl Marx, Gayatri C. Spivak und  Michel Foulault. In den Workshops sollen nicht nur zentrale Gedanken der Theoretiker*innen gemeinsam erarbeitet und kritisch diskutiert werden, sondern es soll auch ein Raum geschaffen werden, in dem politisch Engagierte ihre alltäglichen Erfahrungen in Bezug auf die jeweiligen Theorien diskutieren und theoretisch reflektieren können

Die postkoloniale Theoretikerin Gayatri Chakravorty Spivak geht in ihren Arbeit unter anderem der Frage nach, welche Folgen gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse für die politische Artikulationsfähigkeit der Beherrschten haben. In ihrem Text „Can the subaltern speak?“ (Können die Subalternen sprechen?) zeigt sie, dass hegemoniale Diskurse es systematisch verhindern, dass marginalisierte Bevölkerungsgruppen Gehör finden, da sie für deren Erfahrungen keine oder nur begrenzte Artikulationsmöglichkeiten bieten. Im Workshop möchten wir gemeinsam Ausschnitte aus dem Text lesen und uns mit dem Verhältnis von Subalternität und Herrschaft auseinandersetzen. Am Beispiel von Interviews zur Situation von Asylsuchenden in Deutschland möchten wir darüber hinaus gemeinsam über Konsequenzen aus den Analysen Spivaks für die politische Praxis nachdenken.

Den Workshop leiten Nina Kullrich (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, arbeitet als Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt Feminismen und Geschlechterpolitiken in Hamburg) und Nikolai Huke (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel). 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


 

› Die Gesprächsrunde findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Donnerstag, den 11. November über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte geben Sie auch ihren Wohnort an und lassen Sie uns wissen, ob Sie in den Newsletter der RLS Hamburg aufgenommen werden wollen. 
 
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