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20. März 2019: Diskussion/Vortrag : Recht auf Stadt queer aneignen

Wie können wir uns gegen Gentrifizierung, Verdrängung und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt organisieren?

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Aquarium
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Zeit
20.03.2019, 19:00 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Kapitalismusanalyse, Stadt / Kommune / Region

Beschreibung

Recht auf Stadt queer aneignen
Bild: Olena Yepifanova, istock

Mit: Jutta Brambach (RuT e.V.); GLADT e.V., TRIQ
Moderation: Lia Becker

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt ist es eng. Immobilienfonds und private Eigentümer profitieren. Steigende Mieten und Verdrängung machen vielen das Leben schwerer. Für manche LGBTIQs war es nie leicht: wegen Rassismus und zahlreicher anderer Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt, geringer Einkommen oder weil Wohnungen nicht barrierefrei sind. Andere waren Teil von Gentrifizierungsprozessen, sind nun zunehmend selbst von Verdrängung bedroht. Konkurrenz um Wohnraum findet aber auch innerhalb von LGBTTIQ-communities statt. Derzeit fehlen Räume für kollektives, solidarisches Wohnen – gerade im Alter, für ältere Lesben und trans*-Menschen, für QPOCs und (geflüchtete) Neuberliner_innen. Was brauchen wir vom und zum Wohnen – ob jung oder alt, cis oder trans?

Längst organisiert sich in Berlin breit getragener Widerstand  gegen steigende Mieten und Verdrängung. Was könnte es bedeuten, miteinander für das Recht auf Stadt aus queerer und solidarischer Perspektive zu kämpfen?

Flüsterübersetzung DE/EN.

Anmeldung erwünscht.

Zur Veranstaltungsübersicht der Reihe «Beziehungsweise Klasse. Queere Perspektiven auf prekäres Leben und Solidarität»

Standort

Kontakt

Katharina Pühl

Referentin für feministische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse und sozialistische Transformationsforschung, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310472

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