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4. November 2019: Diskussion/Vortrag : «Revolte oder Ressentiment. Über den Populismus»

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion mit Eric Fassin

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Favorit Bar
Damenstiftstraße 12
80331 München

Zeit
04.11.2019, 20:30 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Soziale Bewegungen / Organisierung, Gesellschaftstheorie, Kapitalismusanalyse
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

«Revolte oder Ressentiment. Über den Populismus»

Populismus funktioniert besonders gut für die politische Rechte; für die Linke ist er jedoch nicht zu gebrauchen. Das ist die grundlegende These in dem Buch „Revolte oder Ressentiment – Über den Populismus“ des französischen Soziologen Eric Fassin. In deutscher Übersetzung erschien das Buch im Mitte dieses Jahres. Angesichts der Proteste der Gilets jaunes (Gelbwestenbewegung) in Frankreich, dem Chaos um den Brexit in Großbritannien und den Wahlen zum Europäischen Parlament wirft Eric Fassin Fragen auf, die auch weiterhin zu beantworten sind.

Dafür vergleicht Fassin Erhebungen zum Wahlverhalten bei der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl und dem Brexit-Votum 2016 sowie ihre unterschiedlichen Interpretationen. Er analysiert aktuelle Plädoyers für einen „linken Populismus“, wie ihn zuletzt die Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe den europäischen sozialdemokratischen Parteien in ihrem Überlebenskampf empfohlen hat. Und er stürzt sich in das unübersichtliche Handgemenge der Politikerreden, Meinungsseiten und Fernsehinterviews.

Gast: Eric Fassin, Autor des Buches «Revolte oder Ressentiment. Über den Populismus», Professor für Soziologie an der Universität Paris VIII Saint-Denis-Vincennes.

Begrüßung: Morten Paul, August Verlag Berlin

Moderation: Stephan Lessenich, Lehrstuhlinhaber Politische Soziologie sozialer Ungleichheit an der LMU München

Die Veranstaltungssprachen sind Französisch und Deutsch. Eine Konsekutivübersetzung ins Deutsche wird angeboten.

Eine Veranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Referentin für historisch biografisches Lernen, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 121

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