1. September 2020 Lesung/Gespräch Lesung «Das Treuhand-Trauma. Die Spätfolgen der Übernahme»

Im Rahmen der Ausstellung «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» Wie DDR-Betriebe abgewickelt wurden

Information

Veranstaltungsort

Stadtbibliothek in der Aumühle
Bullachstraße 26
82256 Fürstenfeldbruck

Zeit

01.09.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Zugeordnete Dateien

Seit Jahren untersucht die Schweizer Soziologin Yana Milev, was beim Untergang der DDR und danach mit den Ostdeutschen passiert ist. Sie hat die Auswirkungen der Bonner Abwicklungs- und Anschlusspolitik seziert und die mediale Begleitung der Übernahme analysiert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen steht die Treuhandanstalt als Vollstreckerin des     politischen Willens der Mächtigen der alten Bundesrepublik. Weitere Infos zum Buch.

Autorinnen-Lesung mit: Yana Milev, geboren in Leipzig, Kulturphilosophin, Soziologin, Ethnografin, ist Privatdozentin für Kultursoziologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen. Sie ist Initiatorin und Leiterin des Forschungsprojekts «Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium», das als Edition beim Wissenschaftsverlag Peter Lang seit 2019 publiziert wird.

  • Gemeinsame Anreise von München zur Lesung
    Anmeldung unter: Julia.Killet@rosalux.org, oder 0173-6096104
    Treffpunkt: 16.45 Uhr, München Hbf, S-Bahn-Gleis S4 Richtung Geltendorf

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» statt, die vom 17.8. bis 9.9. in der Stadtbibliothek Fürstenfeldbruck zu sehen ist.

Das Buch «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» mit den Erzählungen der Zeitzeug*innen erscheint parallel zur Ausstellung und ist dort kostenlos erhältlich.

Eine Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, organisiert durch den KEV.

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Regionalbüroleiterin Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 89 51996353