9. April 2019 Diskussion/Vortrag Helden oder Kriminelle?

Wenn die Rettung von Menschen im Mittelmeer politisch wird

Information

Veranstaltungsort

Dietrich-Keuning-Haus
Leopoldstraße 50 - 58
44147 Dortmund

Zeit

09.04.2019, 19:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Europa / EU, Migration-Dossier

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Menschen versuchen aus purer Verzweiflung über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Viele von ihnen bezahlen diese riskante Überfahrt mit ihrem Leben - u.a. aufgrund der ausbleibenden Hilfe und Rettung seitens der EU und ihrer Mitgliedsstaaten. Mehrere zivile Organisationen haben sich der Seenotrettung auf dem Mittelmeer verschrieben. Obwohl sie gemäß internationalem Seerecht eine Verpflichtung an alle Schiffe darstellt, gerät die Seenotrettung in letzter Zeit mehr und mehr in die Kritik, entspricht ihr Engagement für die Rettung von Menschenleben doch nicht mehr der europäischen Politik der Abschottung und Abschreckung. Seenotrettung wird nicht mehr gewürdigt, sondern kriminalisiert und mit dem Vorwurf der direkten oder indirekten Unterstützung von Schleusern konfrontiert.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "KulturellLeben" kommen in einer Podiumsdiskussion drei Akteur/innen der Organisationen Sea Watch, Sea Eye und Mission Lifeline zu Wort. Thematisiert werden soll u.a. das Sterben im Mittelmeer, die Abschottung Europas sowie die Kriminalisierung der Helfer/innen der Organisationen. 

Gespräch mit:

  • Diane Glossop, Sea-Eye
  • Claus-Peter Reisch, Mission Lifeline
  • Till Klein, Sea-Watch


Eine gemeinsame Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Planerladen e. V., Dietrich-Keuning-Haus (Dortmund), Multikulturelles Forum e. V., bodo e. V., Train of Hope e. V. , Seebrücke Dortmund, Flüchtlingspaten Dortmund e. V.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392