8. April 2018 Lesung/Gespräch «Die haben gedacht, wir waren das: MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus»

Lesung und Diskussion mit Bahar Arslan

Information

Veranstaltungsort

Bezent e.V.
Münsterstr. 56
44145 Dortmund

Zeit

08.04.2018, 13:00 - 17:00 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe, International / Transnational, Kultur / Medien

Zugeordnete Dateien

Der Sammelband lässt diejenigen zu Wort kommen, deren Erfahrungen, Erkenntnisse und Gefühle zu den NSU-Verbrechen kaum Gehör fanden.

"Rassismus und rechte Gewalt in der migrantischen Community? Wie hat es sich auf die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keup­straße ausgewirkt, dass sie selbst dieser Tat verdächtigt wurden? Zu den Vorwürfen der Ermittler gehörten: Streit unter türkischen Geschäftsleuten, Verbindungen zum Rotlichtmilieu, dem Drogenhandel und zur Türsteherszene. Zum NSU-Komplex sind inzwischen zahlreiche Publikationen erschienen, die Sichtweise der Betroffenen hat dabei bisher wenig Raum bekommen. Opfer und ihre Angehörigen, Persönlichkeiten aus Publizistik, Wissenschaft und Politik, Akteure der antirassistischen Arbeit, Bekannte und Unbekannte, allesamt mit Migrationshintergrund, nehmen in diesem Buch Stellung, geben ihre Erfahrungen wieder, beleuchten die Auswirkungen des NSU-Terrors sowie der um sich greifenden rassistischen Gewalt und schildern, wie das auf sie wirkt und was sie dabei bewegt."

Bozay, Kemal / Aslan, Bahar / Mangitay, Orhan / Özfirat, Funda (Hg.): Die haben gedacht, wir waren das. MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus, PapyRossa Verlag, Köln 2016.


Ein Veranstaltung in Kooperation mit Bezent e.V.

Standort

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Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392