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2. April 2020: Diskussion/Vortrag : Die Krankenhausmisere: Kommerzialisierung trifft Pandemie

Livestream zur Coronakrise u.a. mit MdB Harald Weinberg

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Livestream
Web- Veranstaltung

Zeit
02.04.2020, 20:00 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Soziale Bewegungen / Organisierung, Commons / Soziale Infrastruktur, Gesundheit und Pflege
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Die Krankenhausmisere: Kommerzialisierung trifft Pandemie

Die Finanzierung mit „diagnoseorientierten Fallpauschalen“ setzt die Krankenhäuser seit über 15 Jahren unter enormen Kostendruck. Wer betriebswirtschaftlich effizient arbeiten muss, verfügt über keine gute Personalausstattung und hält weder Material noch Betten für den Krisenfall vor. Durch COVID-19 werden die Folgen dieser Kommerzialisierung wie unter einem Brennglas sichtbar. Die Krankenhäuser werden in den nächsten Wochen schneller an ihre Belastungsgrenzen kommen als es notwendig wäre.
 
Gleichzeitig macht die gesamte Gesellschaft die eindringliche Erfahrung, wie lebensnotwendig eine gut funktionierende, öffentliche Gesundheitsversorgung ist. Und wie schädlich es ist, Krankenhäuser auf Profit zu trimmen. Neoliberale Gesundheitspolitik wird durch die Gesundheitskrise an Boden verlieren – aber wie können wir ihr den Boden tatsächlich wegziehen?

Über Ursachen und aktuelle Entwicklungen der Krankenhausmisere sowie linke Strategien während und nach der Gesundheitskrise diskutieren:
- Harald Weinberg - Sprecher für Krankenhauspolitik und Prävention der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Maik Sprenger - Fachkrankenpfleger auf einer Intensivstation an einer Hamburger Klinik
- Stefan Jagel - ehemaliger Krankenpfleger, ehemaliger Verdi Gewerkschaftssekretär, zukünftiger Stadtrat in München
- Ina Schneider – Ärztin, Gesundheitskollektiv Berlin

Die Veranstaltung wird über Facebook-Live übertragen: www.facebook.com/kurteisner.verein/live/ 
Über den Link kann die Veranstaltung auch im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben.

Kontakt

Niklas Haupt

Regionalbüroleiter Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 89 51996351

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