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14. Februar 2024: Buchvorstellung : Russland: Ende einer Weltmacht

Vom autoritär-bürokratischen Staatssozialismus mit Ressourcenextraktivismus und Kriegswirtschaft in die Zukunft?

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Zeit
14.02.2024, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Globalisierung, Krieg / Frieden, Osteuropa
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Russland: Ende einer Weltmacht

Am 24. Februar 2022 eskalierte der Krieg in der Ukraine mit der großflächigen Invasion russischer Truppen. Doch auch fast zwei Jahre später ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Der anhaltende Krieg verändert nicht nur die Ukraine, sondern auch Russland. Der Putsch der Söldnertruppe Wagner und der ungeklärte Tod ihres Anführers Jewgenij Prigoschin sowie eine wachsende Repression im Innern verdeutlichen: die Entwicklung in Russland ist zunehmend umkämpft. Das widerspricht den Annahmen vieler Russland-Expert*innen, die das «System Putin» häufig als monolithischen Block betrachten.

Felix Jaitner, Autor des Buches «Russland: Ende einer Weltmacht» (VSA-Verlag, Hamburg 2023) analysiert die jüngsten Entwicklungen in Russland und wirft dazu einen Blick zurück. Er verfolgt die Spätphase der Sowjetunion, den Prozess der Durchsetzung des Kapitalismus in Russland, zeigt die oligarchischen Strukturen auf, die Korruption in Putins Umfeld und die Defizite in den sozialstaatlichen Institutionen und der Infrastruktur.

Die Analyse der aktuellen Entwicklungskonflikte im russischen Machtblock um die künftige Ausrichtung des Landes trägt dazu bei, die Hintergründe des Krieges besser zu verstehen und erlaubt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung Russlands.

Mit Dr. Felix Jaitner (Austausch e.V.), Dr. Alexandra Oberländer (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung), Fabian Wisotzky (Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Standort

Kontakt

Dr. Thomas Sablowski

Referent Politische Ökonomie der Globalisierung, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310129

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