27. Juni 2017 Diskussion/Vortrag Trumps Weltordnung

Autoritarismus und Antifeminismus im Denken des Donald Trump

Information

Veranstaltungsort

Golem
Große Elbstraße 14
22767 Hamburg

Zeit

27.06.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Wirtschafts- / Sozialpolitik, Nordamerika, G20

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Trumps Weltordnung

Vortrag und Diskussion mit Laura Flanders, Journalistin und Publizistin, feministische Aktivistin aus den USA.

Der Aufschwung rechter, nationalistischer Bewegungen in der 'westlichen' Welt hält seit einigen Jahren an. Sie alle verbindet ein breites Spektrum gemeinsamer Werte und Ziele, unter anderem die Feindseligkeit gegenüber Einwander_innen und Muslim_innen und gegen genderpolitische Themen. Mit der Wahl Donald Trumps hat dieser weiße, patriarchale Nationalismus einen neuen Höhepunkt erreicht.
Die USA haben nun einen Präsidenten, der Rassismen salonfähig macht und damit prahlt, sich an Frauen zu vergreifen. Existenziell wichtige Errungenschaften wie grundlegende Bürger_innenrechte, Klimagerechtigkeit und die Rechte von LGBTIQ* stehen in den USA nun auf dem Spiel. Der Ausdruck "war on women" erhält im Zuge dessen wieder zunehmend Bedeutung.
Die Journalistin und Publizistin Laura Flanders beschäftigt sich seit Jahren mit der US-amerikanischen Politik und kritisiert Republikaner als Partei weißer Männer mit einer überholten Ideologie patriarchaler Werte. Sie ist Autorin des Buches Bushwomen: Tales of a Cynical Species und Mit-Herausgeberin von The W Effect: Bush's War on Women und The Tea Party. Sie moderiert ihre eigene wöchentlich ausgestrahlte Interviewshow The Laura Flanders Show (www.lauraflanders.com) und schreibt für The Nation und das Yes! Magazine.

Flanders wird über die Situation in den USA nach der Übernahme der Präsidentschaft durch Donald Trump berichten. Sie analysiert die Veränderungen, Trumps Vorgehen gegen die liberalen Medien und gegen das sogenannte „Establishment“. Ein Schwerpunkt wird dabei ihr Blick auf die antifeministische Haltung Trumps und seiner Anhänger sein. Zugleich soll es auch um die Perspektiven des Widerstands gegen diese Politik gehen. Was zeichnet die Stärke der neuen feministischen Bewegungen in den USA aus, die gegen Trump massenhaft auf die Straße gehen? Wie kann aus den unterschiedlichen anti-autoritaristischen Bewegungen gegen Trump ein Netzwerk des Widerstands werden? Und welche Handlungsmöglichkeiten hat eine Linke, die sich für demokratische und soziale Rechte für alle einsetzt? Flanders gibt einen Blick von innen und steht für das „andere Amerika“.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Foto: Camille DeMere - flic.kr/p/q7YBEu, CC BY 4.0

 

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