22. August 2020 k.A. Pay Day Africa 2020

Open-Air-Veranstaltung zum Internationalen Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Information

Veranstaltungsort

Köln

Zeit

22.08.2020, 12:00 - 23.08.2020, 18:00 Uhr

Themenbereiche

Kunst / Performance, Afrika

Zugeordnete Dateien

Bevor die Europäer*innen kamen, waren die Araber (fast alle männlich!) längst da: der Trans-Sahara-Sklavenhandel. Schätzungsweise wurden bereits bis zu 17 Millionen Afrikaner*innen in die arabische Sklaverei verkauft. Dann kamen die Europäer*innen, übernahmen die Sklavenhandelsstrukturen der Araber in Afrika und bauten diese aus. Ungefähr so könnte man die Entstehung des Transatlantischen Sklavenhandels der Europäer*innen mit wenigen Worten erklären.

Es war der Aufstand gegen die europäische Sklavenwirtschaft durch afrikanische Sklaven in Saint-Domingue (heute Haiti) in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1791, der den Weg für die Abschaffung des Transatlantischen Sklavenhandels ebnete. 1997 erklärte die UNESCO den 23. August eines jeden Jahres zum Internationalen Tag der Erinnerung an Sklavenhandel und dessen Abschaffung - auch Welttag gegen Sklavenhandel genannt.

Anlässlich dieses Tages organisiert das Bündnis ‚Pay Day Africa‘ ein gesellschaftspolitische Veranstaltung vom 22. bis 23. August 2020. Zentrales Anliegen der Veranstaltung sind: die Ehrung aller Opfer des Transatlantischen Sklavenhandels und die Schaffung eines allgemeinen Bewusstseins für die Sklaverei sowie die Forderung nach Gerechtigkeit in Form der längst überfälligen Reparationen.

Das Bündnis ‚Pay Day Africa‘ ist ein Zusammenschluss diverser afrikanischer und nichtafrikanischer Vereine, Initiativen, Aktivist*innen und Künstler*innen quer durch die Republik: Africa Committee Cologne (ein Bündnis Kölner Aktivist*innen und Künstler*innen aus Afrika), die Urbane. Eine HipHop Partei, Mutualité Bosangani e.V., United Africa Germany, African/Black Community Berlin, Jàppoo NRW e.V., Oury Jalloh Initiative, und vielen mehr.

Die zweitägige Veranstaltung bietet ein buntes Programm an Aktivitäten, die von feierlicher Mahnwache, multimedialer Podiumsdiskussion, Poetry Slam, Lesungen, Live-Musik, Info-Points, Getränken bis hin zu Live-Graffiti-Acts usw. reichen.

PROGRAMM (Kurzfassung):

  • Samstag, 22. August 2020
    Uhrzeit: 13 bis 21 Uhr (Einlass ab 12 Uhr)
    Ort:  Köln, Deutzer Wert am Rheinufer
    Aktivitäten: Redebeiträge / Lesungen / Poetry / Infopoints / Live-Musik / Dance / Podiumsdiskussion (17-19 Uhr) - Die multimediale Podiumsdiskussion wird auch live über diverse Radiosender bundesweit und via YouTube und Facebook gestreamt.
  • Sonntag, 23. August 2020
    Uhrzeit: 14 bis 18 Uhr
    Ort: Köln, Neumarkt
    Aktivitäten: Stille Mahnwache / Graffiti-Acts / Infopoints
  • Weitere Informationen zur Veranstaltung werden auf Facebook hier veröffentlicht. Über den folgenden Link öffnet sich das Veranstaltungsplakat auf Facebook: Veranstaltungsplakat

CORONA-HINWEISE

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie, behalten sich die Organisator*innen das Recht vor, die Teilnehmenden-Zahl der jeweiligen Aktivitäten zu beschränken und verweisen darauf folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Alle Aktivitäten finden in einem durch Absperrgitter umzäunten Bereichen statt. Die Veranstaltung ist eintrittsfrei zugänglich, es wird jedoch Einlasskontrollen geben, um die Einhaltung der Corona-Vorschriften festzustellen bzw. zu forcieren.
  • Nur Teilnehmende mit Mund-Nasen-Schutzmasken werden reingelassen. Pay Day Africa-Masken sind gegen Zahlung eines kleinen solidarischen Beitrags vor Ort erhältlich.
  • Alle Teilnehmenden werden beim Einlass registriert (Name, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse, Zeit des Betretens und des Verlassens). Zweck dieser behördlichen Vorschrift ist die Nachverfolgung möglicher Infektionsketten
  • 1,5m-Corona-Abstand ist auf jeden Fall einzuhalten. Desinfektionsmittel werden in den Ein- und Ausgangsbereichen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Leider wird es kein Essensstand geben, dafür aber einen Getränkestand von der Nachtigall-Crew (Köln-Ehrenfeld), selbst Teil des Bündnisses Pay Day Africa.


Die Veranstaltung wird organisiert vom Bündnis ‚Pay Day Africa‘, unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, das Kulturamt der Stadt Köln, dem African Courier und Die Urbane. Eine HipHop Partei.

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392