31. August 2024 Exkursion Heine, Marx und der Kampf gegen den Antisemitismus in Hamburg

Ein Rundgang durch das ehemalige Judenviertel Hamburgs in der Neustadt

Information

Veranstaltungsort

Treffpunkt
Poolstraße 11
20355 Hamburg

Zeit

31.08.2024, 17:00 - 18:30 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Gesellschaftstheorie, Kommunikation / Öffentlichkeit

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Heine, Marx und der Kampf gegen den Antisemitismus in Hamburg
Die ehemalige Westfassade des Israelitischen Tempels in der Poolstraße Museum für Hamburgische Geschichte, Public domain

Am Beginn des 19. Jahrhunderts kam - nicht nur in Hamburg - ein Antisemitismus auf, der den ständischen Kampf gegen die kapitalistische Produktionsweise rassistisch und antireligiös wendete. Heinrich Heine und Karl Marx waren Opfer dieses neuen Hasses gegen Juden, den sie durch die Analyse der Probleme der Gesellschaft zu verstehen, zu denunzieren und zu bekämpfen suchten. Der Stadtspaziergang beginnt in der Poolstraße 11-14 in den Resten des Israelitischen Tempels von 1844,
und führt zu den Orten an denen der antikapitalistische Kampf gegen den Antisemitismus entstand – also den Orten des Neuen Konsums wie der „Judenbörse“ oder dem Hamburger Hof, des politischen Kampfes gegen den Antisemitismus wie dem Bildungsverein für Arbeiter oder der Tonhalle und des Nachdenkens über gesellschaftliche Probleme, wie den Verlagen Hoffmann & Campe und Otto Meißner.

Jürgen Bönig, Historiker, die Frühgeschichte des modernen Antisemitismus im Buch beim VSA-Verlag in Otto Meißner, Verleger des „Kapital“, Ein 1848er in Hamburg.

Der Teilnahmebeitrag (5 Euro) wird vor Ort von den angemeldeten Teilnehmer:innen eingesammelt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

[hier ist in Kürze ein Anmeldelink verfügbar]

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein TempelForum e.V.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705