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Dokumentation : Kritik der Transformation - Erziehungswissenschaften im vereinigten Deutschland

Präsentation des Jahrbuches der Pädagogik 2002

Wichtige Fakten

Datum
27.06.2003
Mit
Prof.Dr.Wolfgang Keim, Paderborn; Prof.Dr.Dieter Kirchhöfer, Lehnitz; Prof.Dr.Christa Uhlig, Berlin
Themenbereiche
Demokratischer Sozialismus

Details

Kolloquium zu Praxiserfahrungen und Lernprozessen in der Erziehungswissenschaft im vereinigten Deutschland anlässlich der Präsentation des Jahrbuches für Pädagogik 2002

Am 27.Juni wurde im Rahmen eines Kolloquiums in der Rosa-Luxemburg-Stiftung das Jahrbuch für Pädagogik 2002 vorgestellt. Es zieht eine kritische Bilanz der Zusammenführung der Erziehungswissenschaft aus Ost- und Westdeutschland. Der hierfür im offiziellen Sprachgebrauch benutzte Begriff der Transformation bündele eine Vielzahl widersprüchlicher, revisionsbedürftiger und ergebnisoffener Prozesse, deren Reflexion eine noch zu lösenden Aufgabe sei, konstatierte Prof.Dr.Wolfgang Keim (Paderborn) in seiner Einführung. Prof.Dr.Christa Uhlig (Berlin) fügte hinzu, dass zehn Jahre nach vollzogener Transformation kaum innovative Impulse auszumachen seien. Neue Paradigmen, die sich eventuelle aus der ostdeutschen Forschungstradition hätten bilden können, seien nicht erkennbar. Im Gegenteil, konservatives Denken habe neue Handlungsräume gewonnen, weil der westdeutsche Referenzrahmen nicht in Frage stellt wurde.

Anlässlich der Präsentation des Jahrbuches beleuchtet Prof.Dr.Dieter Kirchhöfer (Lehnitz) als Mitherausgeber im folgenden weitere Zusammenhänge und Hintergründe.

>>> 10 Jahre Gegenöffentlichkeit in den Erziehungswissenschaften ( Prof.Dr. Dieter Kirchhöfer)

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