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Dokumentation : „Die Ritter der Tafelrunde“ – Antizipation des Endes der DDR?

Salon-Gespräch mit Christoph Hein im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stürmischer Herbst. Wendezeit 1989“

Wichtige Fakten

Datum
06.11.2014
Veranstalter
Effi Böhlke,
Themenbereiche
Geschichte, Kunst / Performance, Soziale Bewegungen / Organisierung, Deutsche / Europäische Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Kultur / Medien

Details

12. April 1989. Am Dresdner Staatsschauspiel wird ein Stück uraufgeführt, welches das Ende der DDR zu antizipieren scheint: „Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein, neben Christa Wolf, Volker Braun und Heiner Müller einer der einflussreichsten Autoren der DDR. In der Regie von Klaus Dieter Kirst setzen Schauspieler wie Peter Herden und Rudolf Donath einen Text in Szene, der von vielen als eine Analogie auf die Situation in der obersten Führungsebene von Partei und Staat gedeutet wurde. Erstaunlich genug, dass das Stück überhaupt zur Aufführung kam. Noch heute wirkt der Text frappierend lebendig. Über den unmittelbaren politischen Kontext hinaus geht es in ihm um die ewigen Fragen der Menschheit wie Macht, Liebe, das Alter(n), das Verhältnis der Generationen und Geschlechter zueinander.

Bei dem Salongespräch am 6. November soll es um den Text sowie den politischen Kontext des Jahres 1989 gehen. Zur Illustration werden Mitschnitte der Uraufführung gezeigt. Moderiert wird das Gespräch von Gunnar Decker, seinerseits Autor einer Vielzahl von Publikationen, die sich mit deutschen Schriftstellern befassen, wie Gottfried Benn, Hermann Hesse und Franz Fühmann.

Bericht aus neues deutschland, 8.11.2014:
Die „Tafelrunde“ und das Ende der DDR

Christoph Hein: Der 9. November als Zäsur

Alle Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe „Stürmischer Herbst. Wendezeit 1989“ entnehmen sie bitte dem Folder der Veranstaltungsreihe.

Mediathek

„Die Ritter der Tafelrunde“ – Antizipation des Endes der DDR?

Mitwirkende
Christoph Hein,

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Erinnerung und Vergessen

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