Orte in Berlin

Denkmal an der Lichtensteinbrücke

Denkmal an der Lichtensteinbrücke über den Landwehrkanal im Tiergarten (Nähe Budapester Straße)  von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. An dieser Stelle wurde Rosa Luxemburgs Leichnam am 15. Januar 1919 in den Landwehrkanal geworfen. Erst im Mai 1919 wurde der Leichnam geborgen.

Gedenkstätte der Sozialisten
Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde. Auf diesem Friedhof wurde Rosa Luxemburg am 13. Juni 1919 unter Anteilnahme von mehr als hunderttausend Menschen an der Seite von Karl Liebknecht und anderen Opfern der Konterrevolution beigesetzt.
Mannheimer Straße 27

Von diesem Haus Mannheimer Straße 27 (damals 43) wurde Rosa Luxemburg ins Hotel Eden am heutigen Olof-Palme-Platz verschleppt.

Denkmal »Von der dicken Berta zur roten Rosa«

Das Denkmal »Von der dicken Berta zur roten Rosa« des israelischen Bildhauers Igael Tumarkin steht auf dem Mittelstreifen der Bundesallee an der Einmündung Spichernstraße – einem Ort, der am Verschleppungsweg zum Hotel Eden lag. Der Kopf der Luxemburg – im Stahlrelief dargestellt – bändigt das unheilvolle Gefährt des als »Dicke Berta« bekannten Feldgeschützes.

Bronzeplastik von Rolf Biebl und Keramikreliefs von Ingeborg Hunzingervor
Bronzeplastik von Rolf Biebl und Keramikreliefs von Ingeborg Hunzingervor dem Eingang des Hauses Franz-Mehring-Platz 1 im Bezirk Friedrichshain – ein Gebäude, in dem auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung ihren Sitz hat. Die Reliefs schaffen einen Bezug zu Karl Liebknecht und zu Rosa Luxemburgs langjähriger Sekretärin Mathilde Jacob – einer Jüdin, die später von den Nazis ermordet wurde.
Rosa-Luxemburg-Platz und Rosa-Luxemburg-Straße
Rosa-Luxemburg-Platz und Rosa-Luxemburg-Straße im Bezirk Mitte. Direkt am Platz die Volksbühne, an seinem Rande das Karl-Liebknecht-Haus, 1927 bis 1933 Sitz der KPD-Führung, in der DDR verschiedene SED-Institutionen beherbergend, seit 1990 Sitz des Parteivorstandes von DIE LINKE. bzw. ihren Vorgängern.