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Mediensammlung, : Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung.  Dokumentation einer Ausstellung 30 Jahre danach.

O-Töne zur Ausstellung „Schicksal Treuhand — Treuhand-Schicksale“

Details: O-Töne zur Ausstellung „Schicksal Treuhand — Treuhand-Schicksale“

Ausschnitte aus den Interviews der Wanderausstellung

Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Flickr Fotogalerie: Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale (externer Link, öffnet neues Fenster)
Details: Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Fotos von der Austellungseröffnung in Erfurt am 20. August 2019.

Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung.  

9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit „markttauglich“ machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wie erging es den Menschen dabei? Wie gingen sie mit dieser „Schocktherapie“ um? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche?  

Davon erzählt die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie gibt einen Einblick in die Vielzahl der Lebenswege. Die 13 ausgewählten Branchen und Betriebe stehen exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft. Die meisten ostdeutschen Familien waren vom Wirken der Treuhandpolitik betroffen, ihr ausgeliefert. Sie erlebten die Treuhandanstalt als Schicksalsmacht.

Christa Luft über die Treuhand

Mitwirkende
Christa Luft,
Dauer
3:44
Details: Christa Luft über die Treuhand

30 Jahre nach der politischen Wende steht ein Thema immer wieder im Focus: Das Agieren der Treuhandanstalt. Christa Luft, Ökonomin und Wirtschaftsministerin in der Modrow-Regierung, benennt im Interview klar die Verantwortlichkeiten: Während die Modrow-Regierung mit der Schaffung einer Treuhandanstalt das Volkseigentum im Interesse der Bürger*innen der DDR bewahren wollte, entwickelte sich die Treuhandanstalt nach der Vereinigung zur reinen Privatisierungsbehörde. 

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Eine Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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