Nachricht | Rosa Luxemburg - Revolutionen100 Hommage an Rosa Luxemburg

Wir betrauern nicht ihre Leiche, wir feiern ihr Leben: Vom 10. bis 15. Januar 2019 an mehreren Orten in Berlin.

Hätten nicht am 15. Januar 1919 deutsche Offiziere ihren ganzen Heldenmut zusammengenommen, um sie zu ermorden, wäre Rosa Luxemburg heute womöglich nur Spezialist*innen ein Begriff. Auch das 20. Jahrhundert hätte vielleicht einen anderen Ausgang genommen.

Stattdessen aber haben ihre einstigen Genoss*innen Rosa Luxemburgs Namen vor sich hergetragen und dabei aber zumeist nur der Ermordeten gedacht. Ihr politisches Denken und Tun geriet dabei nicht nur ins Hintertreffen, es wurde viel zu oft auch denunziert.

Diese «Tradition» ist nicht die unsere. Um politisches Handeln zu legitimieren, benötigen wir keine Märtyrer*innen. Es bedarf allerdings der Erinnerung an eine Frau, die immer wieder mahnte, sich durch Anpassung nicht selbst zu verraten. Nichts ist mutiger und gefährlicher als die von Rosa Luxemburg nicht nur stets gepriesene, sondern auch gelebte Maxime: Die revolutionärste Tat ist und bleibt, «das laut zu sagen, was ist». Eine Ermutigung.
 

Veranstaltungen in Berlin anlässlich des 100. Todestages von Rosa Luxemburg:

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