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Nachricht , : Umbrüche / Aufbrüche

Neues Kino aus Zentralasien

Details

Ausschnitt aus „40 Days of Silence“ / „Chilla“ von Saodat Ismailova (Usbekistan) Rohfilm

Es war eine unfreiwillige Unabhängigkeit, in die die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan mit dem Ende der UdSSR hineinschlidderten. Anders als  in Osteuropa gab es in den zentralasiatischen Republiken keine Unabhängigkeitsbewegungen, die eine Emanzipation von Moskau gefordert hätten. Und so ist der Weg der zentralasiatischen Staaten – bei aller individueller Unterschiedlichkeit –  heute noch immer ein unentschiedener, schwankend zwischen der Fokussierung auf die alten Verbindungen nach Russland und dem Erkunden neuer politischer Pfade, allein oder mit neuen Partnern. Und auch die Gesellschaften befinden sich in einer Phase der Auseinandersetzung über die Bewahrung, Modernisierung oder Zerschlagung von Werten und Normen, die die Region lange Zeit geprägt haben.

Diese Gesellschaften im Umbruch, an der Schwelle zu Aufbrüchen mit unklaren Zielen, zeigen auch die Filme, die die Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Reihe Umbrüche / Aufbrüche – Neues Kino aus Zentralasien präsentiert. Egal ob in den Bergen zwischen Tadschikistan und Usbekistan, in der Metropole Almaty oder in den Weiten der kirgisischen Steppe: Überall gibt es Veränderungen– nur unterscheidet sich der Umgang  der Protagonist*innen mit diesen.

Im Anschluss an jede Filmvorführung findet ein Gespräch mit Filmemacher*innen, Aktivist*innen oder Wissenschaftler*innen über den Film und die Situation vor Ort statt. Der Eintritt ist frei.

TRAILER: Umbrüche / Aufbrüche

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