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Publikation : Blutige Nachrichten aus Gaza

Zunehmende Forderungen nach Verhandlungen mit Hamas und internationaler Untersuchung von Kriegsverbrechen. „standpunkte international“ 2-09 von Peter Schäfer, RLS-Regionalbüro Ramallah

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte international
Erschienen
Januar 2009
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Zunehmende Forderungen nach Verhandlungen mit Hamas und internationaler Untersuchung von Kriegsverbrechen


„Die Schlagzeilen der drei palästinensischen Zeitungen – alle mehr oder weniger loyal zur Fatah-Bewegung von Präsident Mahmud Abbas – künden von Ereignissen aus dem Gazastreifen, deren schreckliches Ausmaß täglich zunimmt.
 
„Neues israelisches Massaker in Gaza. 100 Tote, darunter 71 Kinder und 7 Frauen,“ so der Aufmacher der Al Ayyam am 7. Januar. Daneben der Kopf eines Kindes, das unter den Trümmern einer von Israel bombardierten UN-Schule starb. Allein dort wurden 45 Menschen, die in der Einrichtung der Vereinten Nationen Schutz suchten, getötet. „Nach Angaben von medizinischen Hilfsdiensten“, so der Artikel, „wird die Zahl der Toten dieses Massakers aufgrund der hohen Anzahl der Schwerverletzten noch steigen. Viele haben viel Blut verloren, bevor die Sanitäter durchkamen und sie zu den Krankenhäusern transportieren konnten. Diese leiden selbst unter dem schweren Mangel an Medikamenten und Gerät.“

Die israelische Regierung sagt, dass Hamas-Aktivisten das Schulgelände zum Abschuss von Raketen missbrauchten und die Bombardierung deshalb gerechtfertigt gewesen sei. John Ging, Gaza-Direktor des Flüchtlingshilfswerks UNRWA, die Betreiberin der Schule, widerspricht dieser Darstellung. UN-Mitarbeiter hätten alle Menschen, die in der Schule Zuflucht suchen wollten, durchsucht. „Bis jetzt haben Militante unsere Einrichtungen noch nicht missbraucht.“ (externer Link in neuem Fenster folgthttp://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/EGUA-7N3MNE?OpenDocument)“

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