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Publikation : Sozioanalyse als Grundlage von politischem Engagement

Beitrag zum Parteienworkshop der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Akteure im Umbruch - Transformationsprozesse linker Parteien“, Berlin, 16.-18.12.2005, Berlin

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Autor
Lars Schmitt,
Erschienen
Dezember 2005
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Nur online verfügbar
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Details

Mit dem Blick auf das, was ich in den letzten beiden Tagen in diesem Workshop der Rosa-Luxemburg-Stiftung gelernt habe, möchte ich mit meinem Beitrag einen „analytischen Schritt zurück“ tun.

Es wurde hier zum einen eine Menge interessanten „Insiderwissens“ präsentiert, was linke Parteien betrifft. Zum anderen wurden der Bedarf, die Notwendigkeit und der Anspruch deutlich, dass über Themenkomplexe wie „Populismus“, „Pluralismus“, „sozio-ökonomische Dimension vs. kulturelle Dimension“, „Hegemoniefähigkeit“ diskutiert wird. Da dieser Workshop ja auch Transformationsprozesse linker Parteien zum Gegenstand hat, möchte ich daran anknüpfen. Dafür halte ich es aber für notwendig, hinter die verschiedenen Binnenansichten zurückzutreten und in einem ersten Schritt einmal grundlegend über die Voraussetzungen bzw. Barrieren emanzipatorischen Engagements nachzudenken. Emanzipatorisches Enga-gement möchte ich hierzu bewusst nicht näher definieren bzw. zunächst auch nicht zwischen parteipolitischen Aktivitäten und solchen in sozialen Bewegungen unterscheiden, um den Blick nicht im voraus zu verengen. In einem zweiten Schritt werde ich dann versuchen darzulegen, welche Hinweise diese Grundlagen für eine Selbstanalyse einer linken Partei liefern können. Eine derartige Analyse scheint mir der unverzichtbare Hintergrund einer angestrebten Hegemoniefähigkeit zu sein.


I Emanzipatorisches Engagement und seine Voraussetzungen

Emanzipatorisches Engagement scheint ein voraussetzungsreicher Prozess zu sein, wenn man sich betrachtet, wie wenige Menschen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung aktiv werden.


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