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Publikation : Erste Schritte. Planungen für den Beginn

Beitrag zu den Thesen der Rosa-Luxemburg-Stiftung für das Seminar „Reform oder Revolution? Gesellschaftliche Konflikte, Konzepte, Akteure, Strategien des Kampfes gegen den Neoliberalismus“, Rio de Janeiro, Juni/Juli 2004

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Erschienen
Juli 2004
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Nur online verfügbar
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Details

Beitrag zu den Thesen der Rosa-Luxemburg-Stiftung für das Seminar „Reform oder Revolution? Gesellschaftliche Konflikte, Konzepte, Akteure, Strategien des Kampfes gegen den Neoliberalismus“, Rio de Janeiro, Juni/Juli 2004

Bei diesen Texten handelt es sich um Arbeitsübersetzungen für den Seminargebrauch. In einer mehrsprachigen Buchpublikation, die weitere Texte umfassen wird und zum nächsten WSF in Porto Alegre vorgelegt wird, werden die Beiträge in ihrer Endfassung publiziert.Wir bitten darum, die Texte bis dahin nicht zu zitieren.

Der Begriff “sozial” wurde heutzutage bereits auf eine einzige Bedeutung reduziert:  auf die allgemeine Misere. Dies ist Folge der Unfähigkeit der Menschen, ihren  Lebensunterhalt zu verdienen, und der Dekadenz der sozialpolitischen Maßnahmen  (Verarmung) die ihrerseits wiederum Ergebnis der Beherrschung durch ein globalisiertes  Wirtschaftssystem und der von der Wirtschaftspolitik geforderten Finanzspekulation ist. Die  Politik spricht vom Elend, dies wird jedoch nicht wirklich als Teil ihrer praktischen Aktivitäten  gesehen. Das politische System funktioniert, auch wenn die Probleme des Elends nicht  gelöst werden, so dass keinerlei Risiken eingegangen wird, um diese zu lösen. Einige  Volksbewegungen in den letzten 15 Jahren, einige Mobilisierungen, Proteste oder  Aufstände aus sozialen Gründen stellten Ausnahmen dar. Diese erfolgten selten im  Rahmen von politischen Auseinandersetzungen. Diese Bewegungen konnten sogar  Regierungen umstürzen, aber nicht neue Wege eröffnen für neue Befreiungsprozesse oder  der tatsächlichen Autonomie des Volkes. Dies ist eine grundlegende Angabe für die Prüfung  von Strategien, denn sie zeigt uns gleichzeitig das große Potential der aufständischen  Bewegungen und die größten Schwächen des Anti-kapitalismus. Warum führen die sozialen  Aufstände nicht zu signifikanten politischen Erfolgen gegen das System? Wie lässt sich  verhindern, dass sich die Beherrschung immer neu formuliert, trotz der Schwächung der  Bedingungen ihrer Hegemonie?

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