Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Gesellschaftstheorie Zum philosophischen Praxis-Begriff. Die zweite Praxis-Diskussion in der DDR.

Texte zur Philosophie Heft 12. Autor*innen: Monika Runge, Hans-Martin Gerlach, Siegfried Kätzel, Horst Pickert, Helmut Seidel, Hans-Christoph Rauh, Volker Caysa, Georg Quaas, Andreas Eichler, Horst Müller

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Erschienen

Januar 2002

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Das hier vorgelegte Heft enthält den Ertrag eines Kolloquiums, das vom philosophischen Arbeitskreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen vorbereitet wurde und unter der Thematik »Die ›zweite Praxis-Diskussion in der DDR‹ – Philosophische, politische und historische Aspekte« am 27. Oktober
2001 in Leipzig stattfand.

Den Teilnehmern dieser wissenschaftlichen Veranstaltung lag eine »Materialsammlung« vor, die alle wichtigen Diskussionsbeiträge enthielt, die im Zeitraum von 1966–1968 veröffentlicht wurden und die noch bei der Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen erhältlich ist. Sie wurde von Volker Caysa eingeleitet. Da dieses »Vorwort« wesentliche philosophische Aspekte der genannten Diskussion berührte, wurde es hier ebenso aufgenommen wie ein zweiter Beitrag von Georg Quaas, der sich auf Caysas Darstellung bezieht.

Wir haben die auf dem Kolloquium gehaltenen oder eingereichten Beiträge in zwei Gruppen geteilt. Die erste enthält vorwiegend Historisches. Diese Beiträge machen die politische und geistige Atmosphäre deutlich, innerhalb derer die Diskussion geführt wurde, Die zweite Gruppe enthält Beiträge, die die theoretischen Ansätze, die in der damaligen Diskussion entwickelt wurden, aus heutiger Sicht kritisch weiterführen.

In Fortsetzung der genannten »Materialsammlung« dokumentieren wir im Anhang die Thesen zur Habilitationsschrift »Philosophie und Wirklichkeit – Herausbildung und Begründung der marxistischen Philosophie« von Helmut Seidel. Die Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verfaßte Habilitationsschrift, von der bisher nur ein Auszug veröffentlicht wurde, stand zwar nicht im Mittelpunkt der »zweiten Praxis-Diskussion«, aber sie war die Grundlage für den die Diskussion auslösenden Artikel.

Enthält:

  • Vorwort der Herausgeber. (S. 5)
  • Monika Runge: Rede zur Eröffnung des Kolloquiums »Die zweite Praxis-Diskussion in der DDR«. (S. 7f.)
  • I.
    • Hans-Martin Gerlach: Die Praxis-Diskussion und ihre Stellung in der Geschichte der Philosophie der DDR. Versuch einer Ortsbestimmung auch aus persönlicher Erfahrung. (S. 9-16)
    • Siegfried Kätzel: Erinnerungen an die Erprobung der Praxiskonzeption in der Lehre. (S. 17-22)
    • Horst Pickert: Bemerkungen zur »zweitenPraxis-Diskussion« in der DDR. (S. 23-31)
    • Helmut Seidel: 35 Jahre danach - Erinnerungen. (S. 33-42)
    • Hans-Christoph Rauh: Die »zweite« Praxis-Diskussion in der DDR. (S. 43-62)
  • II.
    • Volker Caysa: Vorwort. (S. 63-68)
    • Georg Quaas: Der Ausgangspunkt Marxschen Philosophierens - eine Textanalyse. (S. 69-103)
    • Andreas Eichler: Theorie und Praxis der Kultur im 21. Jahrhundert. (S. 105-140)
    • Horst Müller: Theoretische Wurzeln und Arbeitsaufgaben des Praxiskonzepts. (S. 141-164)
  • Anhang
    • Helmut Seidel: Thesen zur Habilitationsschrift»Philosophie und Wirklichkeit - Herausbildung und Begründung der marxistischen Philosophie«. (S. 165-192)

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Leipzig, 2002, 192 S.

Kostenbeitrag: 4,00 Euro / für Mitglieder: 3,50 Euro

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation und ihre Digitalisierung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.