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Publikation : Ostdeutschland - alternative Entwicklungsmöglichkeiten oder Mezzogiorno?

Beiträge des Workshops in Leipzig am 20. November 2004liegt nur Online vor

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Erschienen
Januar 2004

Details

Herausgegeben von Joachim Tesch

Das Thema des Workshops nahm Fragen aus Veröffenthchungen auf, die vor 15 Jahren -Anfang der 90er Jahre - Anlass für lebhafte Diskussionen waren. Erinnert sei an das damalige Buch „Das deutsche Wagnis„, in dem Klaus von Dohnanyi1 ausgehend vom Wirtschaftsniveau der DDR 1989/90, d. h. ohne Einbruch, fur die Neuen Bundesländer ein Szenarium mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 7,5 Prozent entwickelte. Auch das Buch “Ostdeutsche Wirtschaft im Umbrach„ sei genannt2, in dem Udo Ludwig - er kam damals aus einem DDR-Institut, ist heute Abteilungsleiter im iwh Halle - , mit anderen Autoren die vier Szenarien “Erholungsgebiet„, “Industriestandort„, “Hochtechnologieregion„ und “Rohstoffland„ modellierte. Und ich erinnere mich sehr gut an die ungläubigen Gesichter bei meinem Gastvortrag an der TH Darmstadt im Februar 1991, als ich entgegen dem weit verbreiteten Zweckoptimismus als Fazit ausführte: “Bei günstigen Annahmen und Bedingungen wird die Überwindung des wirtschaftlichen Niveaugefälles zwischen West- und Ostdeutschland 20 bis 25 Jahre dauern, also die Aufgabe einer ganzen Generation sein!“3
Bei der Erörterung alternativer Entwicklungsmöghchkeiten zur Überwindung der Strukturschwäche der östlichen Bundesländer knüpfte ...

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