Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Portugal: Regierung gegen die Austerität

Bilanz zum Ende des Tolerierungsmodells

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Bestellhinweis
Nur online verfügbar

Details

Wahlplakat des „Bloco de Esquerda“ in Lissabon, Portugal. Foto: picture alliance / NurPhoto | Nuno Cruz

Die Niederlage der radikalen Linksparteien bei den portugiesischen Parlamentswahlen am 30. Januar 2022 muss wohl als historisch bezeichnet werden: Linksblock (Bloco de Esquerda, im Folgenden auch einfach nur Bloco) und Kommunisten (Partido Comunista Português/PCP, im Bündnis mit den Grünen als Coligação Democrática Unitária/CDU angetreten) erhielten jeweils lediglich 4,4 Prozent der Stimmen. Das ist das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der PCP seit der Rückkehr zur Demokratie in Folge der Nelkenrevolution im Jahr 1974 und das schwächste des Linksblocks seit 20 Jahren. Mit dieser Wahlniederlage ist auch das von vielen Beobachtern mit Spannung verfolgte Modell der Tolerierung einer sozialdemokratischen Minderheitsregierung durch radikale Linke beendet.

Zum Autor

Mario Candeias ist Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weitere Inhalte zum Thema

Wer profitiert vom Absturz der Labourpartei?

: Analyse 25.03.2026

Das Parteiensystem im Vereinigten Königreich befindet sich im Umbruch

Parlamentarische Arbeit gegen den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan

: Online-Publ. 03/2026

Die Positionen und Initiativen der Fraktionen PDS und Die Linke im Bundestag, 2001–2021

FuckUp Night für die Demokratie – Tour Sachsen-Anhalt 2026, 24 Juni 2026

: Lesung/Gespräch

Halberstadt19:00 Uhr

Fünf Politikerinnen und Politiker stehen auf einer Bühne vor Publikum und sprechen über ihre eigenen…